Allgemein

Atacama

Bei gleißendem Sonnenlicht haben wir uns nach dem Frühstück im Hotel Don Esteban zu Fuß auf den Weg ins Dorf gemacht. 1,5 Kilometer bis zum Marktplatz von San Pedro de Atacama. Auf den zweiten Blick wirkt der Ort noch schrecklicher. Vielleicht liegt es an den Fernbussen, die gerade Backpacker aus aller Welt ausspeien, vielleicht sind wir für diese Ibiza-Marrakech-Mischung auch einfach nur zu alt. Aber wir haben drei Gründe für
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Hoch in die Wüste

Der komische Vogel im Hotel Luna Daniela konnte uns gestern beim besten Willen keinen Tipp für ein Restaurant in Purmamarca geben. Das lag wohl daran, dass der ganze Ort geschlossen und stockdunkel war. Der ganze Firlefanz abgeräumt, heute auf ein Neues. Ein einziges Restaurant war geöffnet. Wir haben schnell gegessen, ein Bierchen getrunken und sind aus der Geisterstadt schnell die vier Kilometer zurück ins Hotel gefahren. Auf der Terrasse könnten
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Trubel in Purmamarca

San Salvador hat uns heute Morgen trotz des guten Wetters wirklich nicht überrascht. Wir drehen zwar noch eine Ehrenrunde, machen uns dann aber davon. Der Törn ist nicht weit: Knapp 70 Kilometer sind es nach Purmamarca. Juan war hier schon mal, aber das ist Jahrzehnte her. Er schwärmt von den berühmten Farbspielen der Berge. Und die begeistern uns auch wirklich. Die Gegend war lange Zeit von den Omaguacas bewohnt, die
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Sandsturm

Diesen Tag muss man erst einmal sortieren, war wieder viel los. Morgens beim Frühstück in Cafayate scheint die Sonne, der Himmel ist blau. 14 Grad – tolles Reisewetter. Nach einer kleinen Runde durch den Ort und dem Besuch in der Kathedrale (wieviele Kirchen haben wir schon wieder besucht?) machen wir uns auf den Weg. Kurzes Stück Ruta 40, langes Stück Ruta 68.
Schon auf den ersten Metern kommt uns die
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Ruta 40 nach Cafayate

Noch vor dem Frühstück war nicht klar, was wir heute machen würden: Zurück über den kruden Pass und der Ruta 33 nach Salta? Oder doch über die berühmte Ruta 40 nach Cafayate? Wir haben gefragt und gefragt. Mehr oder weniger überall gab es die gleiche Antwort: kann man machen. Einige fanden die Straße sogar völlig unproblematisch.
Na gut. Dann mal los. Die gesamte Strecke ist 155 km lang und nicht
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Cachi macht sich fein

Der Himmel ist strahlend blau, keine Wolken zu sehen. Es ist zwar morgens gegen neun mit 8 Grad noch frisch, aber das soll sich ändern. Wir machen nach einem kleinen Frühstück einen Ausflug, nähern uns den Bergen. 16 Kilometer Piste, aber dafür mit malerischen Ausblicken. Selbst für Ozeanfreunde wie uns sind die Anblicke, die sich hier bieten, sensationell. Neun Gipfel,  einer davon schneebedeckt, zusammengefügt zu einem riesigen Ganzen. Erhaben mag
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Oh, Mann!

Ein bisschen schwer fällt es uns schon, das schöne Zimmer Nr. 2 in La Casona de Moldes zu verlassen. Es regnet wieder, 9 Grad. Aber heute wollen wir trotzdem nach Cachí. Das sind zwar nur 100 und ein paar Kilometer, aber sowohl die erste, größere Strecke, die Ruta 33, noch die kürzere zweite, die berühmte Ruta 40 haben es in sich.
Vorsichtshalber ruft Juan bei der Strassenwacht an, um sich
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Gaucho-Fest in der Versenkung

Wie gut, dass man das Zimmer in unserer Posada heizen kann! In der Nacht war es empfindlich kalt, auch morgens mit 7 Grad nicht wesentlich besser. Normalerweise misst man hier um diese Zeit 28, 30 Grad. Und jetzt ist es kälter als in Ushuaia. Und auf Feuerland regnet es nicht, hier schon. Wir frühstücken spät: Kaffee, Brot, Butter, Marmelade, schnappen uns Jacken und gehen einmal durch den kleinen Ort. Zu
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Eiskalt nach Coronel Moldes

Wetter schlecht, Tendenz fürs lange Wochenende: nicht sonderlich veränderlich. Weil Juan und ich am 12. Oktober 24. Hochzeitstag haben, feiert das ganze Land mit und macht überall die Pforten dicht. Columbus Day. Wir überlegen noch ein bisschen hin und her: Nein, wir hauen ab. Nach dem lausigen Frühstück besucht Juan noch mal für 200 seine Dealer-Freunde an  der Ecke, dann geht es los. Erst mal zu Nissan, weil zwei Lampen
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Anrufe Reifen und Fiesta in Salta

Was für ein Tag in Salta! Grauchen hat vier neue Reifen von Pirelli bekommen und müsste jetzt vielleicht Griselli heißen. Während Juan sich um das Auto kümmert, laufe ich bei trübem Wetter und um die 18 Grad durch die Stadt. Ein Museum of Modern Art zieht mich an, aber in Wirklichkeit haben die gar nichts. Eher eine minderwertige Galerie. Deshalb gucke ich mir lieber gleich die Kathedrale von innen an.
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