Frankreich. Toutes directions.

Aquitaine. Im Kreisverkehr dritte Ausfahrt. So beginnt dieser Abschnitt unserer Reise, der sich im Rückblick anfühlt wie ein Mosaik aus Wetterkapriolen, Weinbergen, Zufallsfunden und Landschaften, die sich mit jeder Stunde subtil verändern. Fünf Tage haben wir auf dem Weingut La Piolette verbracht, einem Ort, dessen Name „Eispickel“ bedeutet, aber dessen Atmosphäre eher nach sanftem Frühsommer schmeckt. Der Blick schwankte zwischen dem unförmigen, quietschblauen Aufblaspool und dem eleganten Château derer von Lesen Sie weiter…

Gours. Ein französischer Traum namens Samka.

Gours, unser aktuelles Ziel. Ein Name, der klingt wie ein zufälliger Laut, den man macht, wenn man zu viel Bordeaux probiert hat. Aber es ist ein winziger Ort mitten in einer Landschaft, die seit Jahrhunderten Reisende verführt: die Gironde, dieses weite, grüne, leicht verwilderte Stück Südwestfrankreich, in dem Flüsse wie Dordogne und Garonne das Land umfliessen und Weinberge sich wie Teppiche über Hügel legen.

Wer Gours wie wir sucht, findet Lesen Sie weiter…

Frankreichs Vielfalt. Vom Atlantik in die Dordogne

Ein paar Tage haben wir nichts getan. Als hätte die Zeit beschlossen, sich ein wenig auszuruhen.

Der Abschied von Saint‑Martin‑de‑Ré fällt uns schwerer, als wir zugeben wollen. Auf der Terrasse der kleinen Boulangerie am Hafen, dem Ort, an dem die Tage so zuverlässig beginnen wie die Gezeiten, trinken wir unseren Kaffee und essen das letzte Pain au chocolat, das nur noch bis La Rochelle so heißt. Südlich davon wird es Lesen Sie weiter…

Normandie, Bretagne und fast schon Aquitanien

Kein Mensch weiss, warum es uns jedes Mal, wenn wir in der Normandie sind, zum Mont‑Saint‑Michel treibt. Vielleicht ist es Magnetismus, vielleicht ein Tick, vielleicht auch nur das Gefühl, dass dieser Felsen im Meer mehr ist als ein Postkartenmotiv. Ein Ort, der sich nicht erklären lässt, sondern einen einfach ruft. Seit über tausend Jahren tut er das. Erst Pilger, dann Könige, später Romantiker und immer wieder uns, die wir uns Lesen Sie weiter…

Honfleur. Trouville. Granville. La Normandie basse.

Der Tag beginnt mit dem Duft von warmen Croissants und dem Fauchen der Kaffeemaschine in der kleinen Boulangerie neben unserem Hôtel Richelieu. Pains au chocolat, ein Café allongé. Nicht sonderlich einfallsreich, denn gestern hatten wir das gleiche. Aber eben einfach gut.. Die Chefin lächelt, als ich nach einer hübschen Leckerei in der Vitrine frage, und schenkt mir eine hauchzarte Chouquette. Eine kleine, goldene Brandteigkugel, bestreut mit grobem Zucker, so Lesen Sie weiter…

Le Havre, Tag 2

Ganz spontan haben wir heute morgen beschlossen, einfach noch einen Tag in Le Havre dranzuhängen. Die Stadt hat diese lässige Art, einen festzuhalten. Frühstück gibt’s nebenan in einer kleinen Boulangerie in der Rue de Paris. Pains au chocolat, die beim Anfassen seufzen, und Kaffee, der richtig wach macht. Der Bäckermeister sitzt bei Freunden, die Chefin bringt einer jungen Mutter ein buntes Küchlein. Alles ganz entspannt, weit entfernt von Schickimicki. Lesen Sie weiter…

Le Havre.

Der Markttag in Saint‑Valery‑en‑Caux beginnt, noch bevor der Ort richtig wach ist. Punkt sechs Uhr klappen die ersten Händler ihre Tische aus, Metallstangen klirren, Planen werden über Kisten gespannt. Direkt vor unserer Nase wächst der Markt wie ein kleines, quirliges Biotop aus Stimmen, Farben und Gerüchen. Obst und Gemüse türmen sich zu kleinen Landschaften, daneben Fleisch, Käse, Berge von Klamotten, die im Morgenwind flattern. Man kann sogar Betten kaufen, richtige Lesen Sie weiter…

Saint-Valéry-en-Caux, Normandie

Es regnet genau fünf Minuten. Punkt neun. Gerade lang genug, um uns einmal komplett zu durchnässen. So richtig mit Tropfen im Nacken und kalten Fingern. Und natürlich lachen wir, weil die Normandie das eben so macht: Sie testet uns. Die Versöhnung kommt schnell, in Form eines sehr guten Kaffees und eines pain au chocolat, das so warm und buttrig ist, dass man fast vergisst, wie nass man gerade noch war. Lesen Sie weiter…

Champagne. Picardie. Normandie. So schön.

Der Morgen in Épernay ist ein kleiner Schock. Drei Grad, ein Wind, der uns sofort klar macht, dass der Frühling hier im Norden Frankreichs noch verhandelt wird. Die Unterkunft ist eher ein Fall für „abhaken und nie wieder drüber sprechen“, aber der Kaffee ist heiß, die Croissants sind warm genug, und sobald wir im Auto sitzen, ist alles gut. Die Straße liegt vor uns, und mit ihr dieses Gefühl, dass Lesen Sie weiter…

Metz – Épernay. Westwärts in Champagnerlaune

Metz verabschiedet uns mit einem Himmel, der aussieht, als hätte jemand die Sättigung heruntergedreht. Man kann das bestenfalls atmosphärisch nennen, im schlechtesten Fall „französischer Realismus“.

Ein leichter Regen hängt über der Mosel, nicht genug, um lästig zu sein, aber ausreichend, um alles in ein gedämpftes Grau zu tauchen. Die Mosel fließt träge, als hätte sie heute keine Eile. Die Menschen hier offenbar auch nicht. Die kleinen Orte am Ufer wirken Lesen Sie weiter…

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