Dänemark. Entspannt routiniert.

Es ist nicht schwer, sich in unserem dänischen Kaff einzuleben. Wir kennen gefühlt jeden Stein, trotzdem zieht es uns Jahr für Jahr wieder hierher zurück. Da sind natürlich das gute Klima und das Meer, die gemütlichen Golfplätze und die unaufgeregten Dänen, die diese kleinen Reisen lohnenswert machen. Da ist aber auch und vor allem das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Die Wahlen in Sachsen-Anhalt, der drohende Abriss unseres Hauses in Lesen Sie weiter…

Dänemark im September

Das Wetter, das uns auf unserem Weg nach Norden begleitet, ist äußerst wechselhaft. Starkregen und knallblauer Himmel wechseln sich mit Sprühregen und Sonnenblitzen ab. Es ist Sonnabend, und entsprechend dünn ist der Verkehr auf der A 23. Bei Heide biegen wir nach Westen ab: In Wesselburen findet ein Flohmarkt in einer alten Fabrik statt, der uns reizt.

Das Kohlosseum – Dithmarschen ist das Kohlland schlechthin, und das Gemüse hat gerade Lesen Sie weiter…

Ostsee-Ausflug

Schnell mal an die Ostsee: Bei regnerischem Wetter sind wir am 26. Juli Richtung Hohwacht gestartet. Unser Ziel: Die Cubes im Golfclub Hohwacht. Witzige kleine Apartments mit allem Drum und Dran direkt auf dem Golfplatz. Kurze Umschau im Ort: leer, nicht vergleichbar mit pickepacke vollen Seebädern wie Travemünde oder Timmendorfer Strand. Gucken noch einmal herum, streichen das Genueset Schiff wegen extrem unfreundlichen Leute, drinken im Klabautermann unser erstes Flens alkoholfrei Lesen Sie weiter…

Roadtrip im Dreiländereck. Frankreich, Luxemburg, Deutschland.


Der Tag beginnt in Pont‑à‑Mousson mit einem letzten Frühstück in einer dieser typischen Boulangerien, die unsere Reise prägen. Croissants, die beim Brechen hörbar splittern, ein noch warmes Pain au chocolat, kräftiger Kaffee. Gestärkt rollen wir durch Lothringen, knapp an Metz vorbei, durch eine Landschaft, die an diesem Morgen ruhig und unspektakulär wirkt: Felder, Wälder, kleine Orte, die sich unaufgeregt aneinanderreihen. Einige so verlassen, dass es nicht einmal mehr eine Bäckerei,
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Frankreich. Toutes directions.


Aquitaine. Im Kreisverkehr dritte Ausfahrt. So beginnt dieser Abschnitt unserer Reise, der sich im Rückblick anfühlt wie ein Mosaik aus Wetterkapriolen, Weinbergen, Zufallsfunden und Landschaften, die sich mit jeder Stunde subtil verändern. Fünf Tage haben wir auf dem Weingut La Piolette verbracht, einem Ort, dessen Name „Eispickel“ bedeutet, aber dessen Atmosphäre eher nach sanftem Frühsommer schmeckt. Der Blick schwankte zwischen dem unförmigen, quietschblauen Aufblaspool und dem eleganten Château derer von
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Gours. Ein französischer Traum namens Samka.


Gours, unser aktuelles Ziel. Ein Name, der klingt wie ein zufälliger Laut, den man macht, wenn man zu viel Bordeaux probiert hat. Aber es ist ein winziger Ort mitten in einer Landschaft, die seit Jahrhunderten Reisende verführt: die Gironde, dieses weite, grüne, leicht verwilderte Stück Südwestfrankreich, in dem Flüsse wie Dordogne und Garonne das Land umfliessen und Weinberge sich wie Teppiche über Hügel legen.

Wer Gours wie wir sucht, findet Lesen Sie weiter…

Frankreichs Vielfalt. Vom Atlantik in die Dordogne


Ein paar Tage haben wir nichts getan. Als hätte die Zeit beschlossen, sich ein wenig auszuruhen.

Der Abschied von Saint‑Martin‑de‑Ré fällt uns schwerer, als wir zugeben wollen. Auf der Terrasse der kleinen Boulangerie am Hafen, dem Ort, an dem die Tage so zuverlässig beginnen wie die Gezeiten, trinken wir unseren Kaffee und essen das letzte Pain au chocolat, das nur noch bis La Rochelle so heißt. Südlich davon wird es Lesen Sie weiter…

Normandie, Bretagne und fast schon Aquitanien


Kein Mensch weiss, warum es uns jedes Mal, wenn wir in der Normandie sind, zum Mont‑Saint‑Michel treibt. Vielleicht ist es Magnetismus, vielleicht ein Tick, vielleicht auch nur das Gefühl, dass dieser Felsen im Meer mehr ist als ein Postkartenmotiv. Ein Ort, der sich nicht erklären lässt, sondern einen einfach ruft. Seit über tausend Jahren tut er das. Erst Pilger, dann Könige, später Romantiker und immer wieder uns, die wir uns
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Honfleur. Trouville. Granville. La Normandie basse.


Der Tag beginnt mit dem Duft von warmen Croissants und dem Fauchen der Kaffeemaschine in der kleinen Boulangerie neben unserem Hôtel Richelieu. Pains au chocolat, ein Café allongé. Nicht sonderlich einfallsreich, denn gestern hatten wir das gleiche. Aber eben einfach gut.. Die Chefin lächelt, als ich nach einer hübschen Leckerei in der Vitrine frage, und schenkt mir eine hauchzarte Chouquette. Eine kleine, goldene Brandteigkugel, bestreut mit grobem Zucker, so
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Le Havre, Tag 2


Ganz spontan haben wir heute morgen beschlossen, einfach noch einen Tag in Le Havre dranzuhängen. Die Stadt hat diese lässige Art, einen festzuhalten
. Frühstück gibt’s nebenan in einer kleinen Boulangerie in der Rue de Paris. Pains au chocolat, die beim Anfassen seufzen, und Kaffee, der richtig wach macht. Der Bäckermeister sitzt bei Freunden, die Chefin bringt einer jungen Mutter ein buntes Küchlein. Alles ganz entspannt, weit entfernt von Schickimicki. Lesen Sie weiter…

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