Potosí. Reich an Geschichte.

Bin ich froh, aus diesem stickigen Zimmer im Hotel Reina del Salar ausziehen zu können. Juan hat nachts mehrfach die Tür zum Korridor geöffnet, damit wenigstens ein Hauch Luft ins Zimmer kommt. Schnelles Frühstück, schneller Check-out: ein Taxi bringt uns zum Busbahnhof.

Halb elf sitzen wir wesentlich bequemer als auf der Fahrt nach Uyuni. Mit uns reisen eine hübsche vierköpfige Familie aus Dänemark, ein einsamer Franzose und ein paar Einheimische. Lesen Sie weiter…

Der Salar von Uyuni. Ausflug ins Unwirkliche.

 

Frühstück um acht. Es gibt Kaffee, der Rest ist belanglos und sehr einfach: Cracker, bisschen Rührei, mit Undefinierbarem belegte Sandwiches. Viel interessanter, was sich auf der Strasse direkt vor der Tür abspielt: Markttag! Sonntags und donnerstags findet in Uyuni eine traditionelle Feria statt. Hier hat kein Tourismus-Marketing-Crack die Hand im Spiel. Dieser Markt ist von den Menschen für die Menschen hier im Potosí.

Angeboten wird viel Handwerkliches, Haushaltswaren, Klamotten. Lesen Sie weiter…

Chile – Bolivien. Ein Kunstwerk der Natur.

Der Taxifahrer ist pünktlich kurz nach fünf am Geotel in Calama. Ein kleiner, dünner, ungeheuer freundlicher Mann, der uns und den Rezeptionisten gleich per Handschlag begruesst. Er weiss, dass wir keinen einzigen chilenischen Peso besitzen und deshalb per Karte bezahlen werden. Wir packen das Frühstückspaket des Hotels ein, und los geht es zum Busbahnhof. Kurz davor reicht der Fahrer sein Gerät, wir könnten doch bitte die 7000 peso, ungefähr 7 Lesen Sie weiter…

Überquerung der Anden. Von Salta nach Calama.

Man könnte durchaus denken, dass diese Klitzings nicht alle Tassen im Schrank haben mit all ihren komischen Unternehmungen. Nun wieder soetwas: Mitten in der Nacht verlassen wir mit Sack und Pack unser Hotel Salta. Das Ziel zu nächtlicher Stunde ist der Busbahnhof. Hier werden wir Abschied nehmen von La Linda.

Die Fahrt beginnt unscheinbar: Ein doppelstöckiger Bus des Unternehmens Andesmar, der um ein Uhr morgens die Stadt Richtung Chile verlässt. Lesen Sie weiter…

Salta. La Linda.

Da sind wir wieder. In dieser Stadt ganz im Norden Argentiniens, die uns lächeln lässt. Bei unserem ersten Besuch vor 30 Jahhren sind wir hier in den weltberühmten Tren de las nubes, den Zug hoch in die Anden geklettert. Unvergesslich! Das nächste Mal ging es bodenständiger zu: Wir brauchten neue Reifen für unser Auto, bevor wir damit über die Anden gefahren sind. Und nun zu  dritten Mal. Diesmal sind wir Lesen Sie weiter…

Córdoba. Wie in einem anderen Land.


Aus irgendeinem Grund sind wir noch immer bei der Allianz mit dem Hausrat versichert. Das hat zur Folge, dass der Versicherer seit Neuestem per sms Wetterwarnungen an uns und alle Kunden versendet. Heute: In der Nacht von Sonntag auf Montag werden in 22085, also bei uns in Hamburg, 10 bis 15 Zentimeter Neuschnee erwartet. Das liest sich von hier aus unwirklich. Wir kriegen bei 32 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit kaum
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Panamericana


Wieder eine dieser Nächte, die ich vor jeder Reise, jedem neuen Reiseabschnitt erlebe. Schlaf nur im Stundentakt, ständig auf der Hut, bloss den Anschluss nicht zu verlieren.

Es ist zwei, es wird drei und vier. Kurz nach fünf reicht es. Wir liegen vier Stunden hinter Europa, die Nachrichten sind also frisch. Bild macht auf mit dem ersten Grausen des Dschungelpacks, der Spiegel greint über vergeigte Chancen.

Zeit genug, also lese Lesen Sie weiter…

Stöbern im Staub


Wir sind zu Fuss unterwegs, weil wir Lust haben, an einem bestimmten Ort herumzustöbern und ein bisschen Kunstgeschichte zu schnuppern.

Der Hallenflohmarkt an der Avenida Dorrego ist an diesem heissen Nachmittag wie ein riesiger atmender Körper aus Holz, Glas und Geschichten. Schon am Eingang hängt ein feiner Staubschleier in der Luft, der sich im Licht der hohen Fenster wie ein stiller Vorhang bewegt. Wer hier eintritt, betritt nicht einfach einen Lesen Sie weiter…

Kopf an Kopf. Por una cabeza.


Zugegeben: Die 100 Euro, die ich mit Nr. 3, Enjoy Dancing, an diesem Sonntag auf dem Hippodrome von Buenos Aires gewonnen habe, reichten nicht ganz für das Mittagessen mit Ana bei einem putzigen Italiener. Auch Anas 25-Euro-Gewinn auf die reinrassige Nr. 9 spielte keine Rolle. Aber gefreut haben wir beiden uns wie die Kinder. Meine Schwägerin hat es nun mit über 70 geschafft, erstmalig auf die Rennbahn ihrer Heimatstadt zu
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Rendez-vous der schönen Künste


Erstaunlicherweise ist Federico pünktlich, um gemeinsam mit uns ein bisschen Kunst zu atmen.

Juan und ich gehören wohl zu den Reisenden, die neben unzähligen Kathedralen, Kirchen und Kapellen einige der großen Museen der Welt wie alte Freunde kennen. Wer reist wie wir, trägt eine Art inneren Museumskompass in sich, und dieser Kompass schlägt in Buenos Aires beim Museo Nacional de Bellas Artes aus.

Schon im Eingang strahlt dieses Haus der Lesen Sie weiter…

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