Graz. Passt scho.

Heute wollen wir es wirklich einmal ruhig angehen lassen.

Deshalb investieren wir großzügig 4,50 Euro in eine 24-Stunden-Karte für die Grazer Öffentlichen. Rentnertarif. Man muss die Vorteile des Alters schließlich mitnehmen, wenn sie sich schon anbieten.

Nach dem Frühstück geht es direkt Richtung Rathaus.

Das Frühstück selbst ist nicht der Rede wert, und leider gilt das zunehmend für das gesamte Vier-Sterne-Haus. Was uns am meisten verblüfft: Handtücher, Wasser, Badreinigung und … Lesen Sie weiter…

Ciao Italia, Servus Österreich

Noch ziemlich müde vom venezianischen Brückenmarathon verlassen wir heute Italien Richtung Österreich. Die Zugfahrt über Udine und Klagenfurt nach Graz dauert rund fünf Stunden und wäre eigentlich kaum der Rede wert.

Eigentlich.

Denn manchmal sitzt das Interessanteste einer Reise nicht vor dem Fenster, sondern direkt daneben. Neben mir nimmt eine zierliche Dame Platz, Grete Polesnig, Jahrgang 1939, wohnhaft in Klagenfurt und mit ihren 87 Jahren deutlich energiegeladener als mancher Dreißigjährige. … Lesen Sie weiter…

Rom – Venedig. Verwirrt, verirrt.

Der Plan war denkbar einfach und ausgesprochen kräfteschonend.

Gemütlich in Rom mit der Metro zum Termini. Dort in den Hochgeschwindigkeitszug steigen. Gut vier Stunden später in Venedig ankommen. Eine Nacht bleiben. Fertig.

Da wir ohnehin nur auf der Durchreise sind, haben wir uns direkt am Bahnhof Mestre eingemietet. Das Zimmer gehört zu den saubersten der gesamten Reise, mit Blick auf Gleise und Busbahnhof. Nicht romantisch. Aber ehrlich.

Wie geplant halten … Lesen Sie weiter…

Rom. Das ewige Auf und Ab.

Dass Rom auf sieben Hügeln gebaut wurde, haben wir alle irgendwann in der Schule gelernt. Aus den Siedlungen auf Palatin, Kapitol, Aventin, Caelius, Esquilin, Viminal und Quirinal entstand über viele Jahrhunderte eine Metropole, die heute jedes Jahr weit über 20 Millionen Besucher anzieht.

Und genau diese Millionen machen uns heute ein wenig Sorge. Der Himmel ist grau, aber wir rechnen trotzdem fest damit, wieder mitten in die großen Touristenströme zu … Lesen Sie weiter…

Rom. Alles ausser gewöhnlich.

Heute haben wir uns fest vorgenommen, keine allzu weiten Strecken zu laufen. Ein sympathischer Plan. Er scheitert fast komplett.

Busse sind überfüllt, Straßen verstopft, rund um den Petersplatz herrscht Ausnahmezustand. Papst Leo wird zum heutigen Allerheiligentag sprechen und anschließend die Gläubigen segnen. Dafür sind Zehntausende Pilger und Touristen angereist. Weitere Zehntausende Römer wollen sich die Gelegenheit ebenfalls nicht entgehen lassen.

Nur wir heidnisches Pack sind unterwegs zum Flohmarkt. Und auch … Lesen Sie weiter…

Rom. La bella città.

Frühstück auf dem Mercato Trionfale. Inzwischen sind wir schlauer geworden und teilen uns eine Portion Porchetta auf zwei Panini. Mächtig Schwein gehabt. Zur Sicherheit gibt es noch ein golfballgroßes, krokantes Blätterteiggebäck hinterher, randvoll mit Nutella gefüllt. Der Teig splittert bei jedem Bissen, die Schokocreme klebt an den Fingern.

Ganz und gar wunderbar.

Entsprechend gesättigt schaffen wir allerdings nicht den ganzen Weg in die Innenstadt zu Fuss und nehmen die Metro … Lesen Sie weiter…

Rom. Starkes Stück.

Pause für ellenlange Texte. Wir wollen einfach nur durch Rom spazieren.

Das Schöne nach ein paar Reisen in eine Stadt ist, dass manches plötzlich normal wird. Es erscheint uns  selbstverständlich, den Vatikan rechts liegen zu lassen, die Engelsburg links und gemütlich über den Tiber zu marschieren. 

Unser Ziel ist heute die Piazza Navona. Vor allem wegen der Einlösung eines Versprechens, das Juan unserem Freund Wulf gegeben hat. Frische Fotos. Das … Lesen Sie weiter…

Rom. Schön anstrengend.

Glücklicherweise haben wir für Rom ein paar Tage Zeit. Niemand hetzt uns, wir hetzen niemanden. Unser Vermieter kündigt zwar für den Mittag einen Elektriker an, weil im Bad eine Lampe ihren Dienst verweigert, aber dafür müssen wir nun wirklich nicht Wache stehen.

Bei knatschblauem Himmel und angenehmen 15 Grad starten wir direkt vor der Haustür. Unser erstes Ziel ist der Mercato Trionfale. Mit mehr als 270 Ständen zählt er zu … Lesen Sie weiter…

Mailand – Rom. Ruckzuck.

Die Bude in Mailand ist schnell aufgeräumt. Bei strahlender Sonne und 14 Grad zotteln wir zum bemerkenswert schönen Hauptbahnhof. Der Frecciarossa nach Rom soll um 10.58 Uhr starten und ist erwartungsgemäß rappelvoll.

Uns gegenüber sitzen zwei Herren, die sich bereits vor der Abfahrt in einer Lautstärke unterhalten, als müssten noch die Fahrgäste in Wagen 12 erreicht werden. Einer von ihnen hat einen Terrier dabei, der friedlich in einer Tragetasche reist … Lesen Sie weiter…

Mailand. So schön, so reich, so bunt.

Mailand ist wirklich eine bemerkenswerte Stadt. An jeder Ecke gibt es etwas zu sehen, und trotz der vielen Touristen hat sie sich etwas sehr Eigenes bewahrt. Vielleicht liegt das daran, dass Mailand eine Laufstadt ist. Keine Hügel, keine nennenswerten Steigungen, stattdessen breite Boulevards, Plätze und Viertel, die sich bequem zu Fuß erschließen lassen.

Und wer nicht laufen will, steigt in Metro, Tram oder Bus. Hamburgs HVV könnte sich das Mailänder … Lesen Sie weiter…

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