Kanada/Alaska/USA 2017

Irre Welt

Dass wir uns ausser zum morgendlichen Schwimmen im Pool überhaupt noch zu etwas aufgerafft haben, ist erstaunlich. Die Hitze lähmt.

 

Aber auf der anderen Seite des Parkplatzes, also geschätzt 600 Meter entfernt, gibt es einen Laden, den wir uns ansehen wollen. Bass bietet alles, was man outdoor so benutzen kann. Natürlich Klamotten und Schuhe, aber auch Boote, Angeln, Campingausrüstungen. Und im ersten Stock geht es auf die Jagd: Waffen Lesen Sie weiter…

Cool bleiben

Wir stehen an einer Ecke, genau gegenüber vom Las Vegas Event Center. Wieder einmal ein interessanter Bau von Frank Gehry, aber der heisse Wind macht es nahezu unerträglich, einen intensiveren Blick auf das Gebäude zu werfen. Wir müssen weg von dieser Ecke!

Unsere Idee war gut: Wir gucken uns den Gehry an und flüchten anschliessend in die erfrischende Kühle der North Las Vegas Mall. Und genau das geht schief, denn Lesen Sie weiter…

Heiss hier. Sehr heiss.

Morgens gegen halb zehn ist es am Pool bei 35 Grad noch ganz nett, aber eine richtige Erfrischung kann man die Badewannentemperatur des Wassers beim besten Willen nicht nennen.

 

Wir vertrödeln den Vormittag damit, für die beiden letzten Wochen in Vancouver eine Unterkunft zu suchen. Das stellt sich als wesentlich schwerer heraus, als wir vermutet haben. Die Stadt ist im August voll. Richtig voll. Vorübergehend – und um überhaupt Lesen Sie weiter…

Rosie in Pflege

Um 8:00 öffnet Tony’s Auto Repair, bereits eine Minute vorher erreiche ich Jennifer, seine Tochter, mit der ich Rosies Probleme mal von Frau zu Frau bespreche. Wir müssen sie danach nur noch in den Decatur Boulevard schleppen lassen. „Nur noch“ ist wieder so eine Sache…

Da kommt mal wieder unsere ADAC-Karte ins Spiel: Die Amis, also AAA, werden unsere Kiste holen und zu Tony’s schleppen. Dass sie nicht innerhalb von Lesen Sie weiter…

Vegas

New York ist nicht Amerika und Las Vegas ist nicht von dieser Welt. Als wir uns gegen zwölf endlich aufrappeln, um irgendwo auswärts zu frühstücken, rufe ich der Lady an der Rezeption ein fröhliches „Good morning“ zu, korrigiere mich aber schnell. Sie winkt ab: „In Las Vegas gibt es keine festgelegten Zeiten.“ Eben. Nicht von dieser Welt.

 

Wir fragen nach einem Ort, an dem wir noch frühstücken können und Lesen Sie weiter…

Oh, Rosie!

Wir haben einen tollen Tag hinter uns: Bryce Canyon mit seinen grossartigen Felsformationen, dann ein Ausflug in die Pink Dunes, eine Wüstenlandschaft mit rosaroten Dünen. Das sollte eigentlich eine Abkürzung des Weges nach St. George, auf der Grenze zwischen Utah und Nevada, sein. Ist es aber nicht. Die Strasse führt nach Arizona, und genau auf der Grenze wird sie zur üblen Huckelpiste. Was aber viel beängstigender ist: Sand! Hoher Sand! Lesen Sie weiter…

Canyonland

 

Wir verlassen Salt Lake City über eine achtspurige Autobahn (16 mit Gegenrichtung), die Interstate 15, nach Süden und können kaum fassen wieviel Verkehr hier herrscht. In Acht nehmen muss man sich vor allem vor den Truckern – sie fahren, wie sie wollen, wechseln die Spuren, beschleunigen und bremsen nach gusto, also: fürchterlich.

Nach 30, 40 Meilen wird es ein bisschen ruhiger. Links und rechts überwiegend Landwirtschaft, aber auf dem Lesen Sie weiter…

Hitzefrei!?

 

An Temperaturen über 30 Grad müssen wir uns erst einmal gewöhnen. Deshalb gibt’s heute hitzefrei. The Leonardo, das Museum, das uns interessiert hat, ist im Moment sowieso nicht geöffnet, die Innenstadt und den Bereich um den Temple Square haben wir akribisch abgeklappert.
Also tun wir nichts. Fast nichts. Nach einem Frühstück zuhause (…) muss erst einmal für Rosie gesorgt werden. Unser Auto ist dermassen verdreckt, dass es kaum noch Lesen Sie weiter…

Salt Lake City

 

Juan schläft zehn Stunden, ich stehe eine halbe Stunde früher auf und besorge schon einmal Kaffee aus der Lobby. Noch ist es fast frisch vor der Tür: 23, 24 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 30 Prozent.

Wir machen genau das, was wir uns vorgenommen haben: trödeln. Gegen elf kommen wir langsam in Gang, weil wir in einen Walmart müssen, um eine neue Mütze für Rosie zu besorgen. Inzwischen ist Lesen Sie weiter…

State hopping

 

Zugegeben: Langsam, langsam sitzt uns das Herumreisen in den Knochen. Wir sind urlaubsreif! 11500 km und zwei Monate ständig on the road – das ist anstrengend.

Aber es vermiest uns keineswegs die Laune. Und hält uns auch nicht davon ab, mit offenem Mund Irrsinniges zu bestaunen. Heute, kurz vor elf, ist es das Yankee Doodle in Alpine, Wyoming. Weil Karen – eine Empfehlung unseres Wirts – mit ihrem Café Lesen Sie weiter…

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