Zurück in Hamburg

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Wir haben vor, über die dänische Ostseeküste langsam zurück nach Hamburg zu tuckern. Auf Kolding werfen wir eine. kühlen Blick, Fünen kippen wir: Da tobt die Tour de France, die gestern in Kopenhagen gestartet ist.

 

Auch auf dem Festland bereitet sich das Publikum auf die Tour vor: Überall an der Strecke Fähnchen, Plakate, schon reservierte Plätze für den heutigen Tag.

Wir essen den letzten (und besten) ristet pølser am Hafen von Arøsund, gucken uns die lasche Ostsee an und beschließen, trotz des sommerlichen Wetters abzuhauen. Die Menschenmengen, die die Tour flankieren werden, können wir uns lebhaft vorstellen.

Die Ostsee ist nach der grossartigen Nordsee oder dem Westmeer, wie die Dänen sagen, keine Option. Strände, die wir sehen, sind winzig und voll.

Mit den letzten Litern des in Dänemark 2,46€ teuren Benzins rollen wir hinter Kruså über die Grenze; der Wahnsinn hat uns wieder.

Wie werden wir den disziplinierten Strassenverkehr vermissen: 50 in Ortschaften, 80 auf der Landstraße, 110 auf den Autobahnen. Und jeder hält sich dran. Keine Lichthupen, niemand, der sich an dein Heck klemmt – hyggelig! 

Wir schnappen uns bei Lidl in Handewitt Grundnahrungsmittel und tuckern nach einem Tankstopp (Freude über 1,82 ist ja auch bedenklich…) nach Süden.

Diese Gegend kennen wir kaum, den Tunnel unterm Nord-Ostseekanal bei Rendsburg überhaupt nicht. Rechtzeitig zur Tagesschau und völlig ermattet von der Fahrt, vor allem aber dem Geschleppe des ganzen Krempels in die Wohnung, sind wir wieder in Hamburg. Trotz der sommerlichen Temperaturen haben es sogar die meisten unserer Balkonpflanzen geschafft. Tapfer!

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