Übers Meer

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Die Seereise von Barcelona nach Civitavecchia verläuft ruhig und ereignislos. Wir schlagen mehrfach ein Kreuz, weil wir diese Junior Suite gebucht haben: das Schiff ist voll mit lärmenden Schülern – wir ziehen uns einfach zurück.

 

Es ist nicht warm genug, um an Deck zu sitzen, also lesen wir in der Kabine und gucken aus unserem Fenster aufs Meer. Ein bisschen mulmig ist uns schon: In Italien gibt es die ersten Corona-Toten, viele Infizierte rund um Mailand und Padua. Das werden wir sehr genau beobachten.

 

Gucken müssen wir an diesem Sonntag natürlich auch nach Hause. Gestern hat der HSV Prügel von St. Pauli bezogen, heute strafen die Hamburger nach ersten Hochrechnungen die AfD. Bestätigen sich die Prognosen, fliegen sie aus dem Senat. Gut so! Hoffentlich scheitert auch die FDP an den 5 Prozent…

Erstaunlich pünktlich um acht legen wir in Civitavecchia an. Unser Hotel de la Ville (nein, XYs, es ist nicht das Rathaus) ist ganz in der Nähe, das Gekurve aus dem Hafen abenteuerlich.

 

Im Hotel gibt man uns aus irgendeinem Grund ein Upgrade auf ein Zimmer mit Meerblick; wir bedanken uns artig und parken das Auto im Hinterhof. Die Zufahrt ist eng, aber wer Kienas im Mittelweg in Hamburg packt, schafft es sich auf diesen Platz. Das Zimmer im dritten Stock ist schön und komfortabel. Statt im Hotel zu essen, treibt es uns auf die Straße.

 

Müde, aber fröhlich fallen wir ein paar Häuser weiter in ein Restaurant ein, bestellen Bruschetta, Pizza und ganz und gar wunderbare Spaghetti carbonara. Ach, bella Italia…

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