Muscheln und Moneten

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Früh morgens hören wir in Baiona ein ganz ungewöhnliches Geräusch: Regen! Nach so langer Trockenzeit ein ausgesprochen schönes Plattern, was leider mit einem kleinen Temperatursturz einhergeht: 14 Grad. In Hamburg sind es 16. Aber das ist alles nicht so dramatisch, denn vor uns liegt ein Reisetag. Wir wollen uns die Rias mal ein bisschen genauer ansehen.

Abschiedsfrühstück in der Bar: Kaffee und Croissants, dann noch ein letzter Blick aus dem

04 Jun 2019

Feste Burg & Jakobsweg

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Es gibt so Orte, in denen man sich einfach irgendwo hinsetzen kann und die Welt zieht ganz sanft vorüber. Das galizische Baiona am äusserstens Zipfel der Ría de Vigo ist so ein Ort. Du sitzt morgens beim Kaffee im Café, der Himmel ist bedeckt, das Meer steingrau und vor der Tür ziehen Pilger mit Regencape Richtung Santiago des Compostela vorbei. Oder du setzt dich auf die Kaimauer und wiegst den

03 Jun 2019

Spanien hat uns wieder!

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So schön es in Porto auch gewesen ist, der Weg hinaus aus der Stadt ist fürchterlich. Selber schuld, denn wir wollen ja unbedingt an die Mündung des Duoro in den Atlantik. Das wollen neben den normalen, zahlreichen Sonntagsbummlern auch zigtausend andere, die offenbar einen Volkslauf veranstalten. Die können ja rennen, wohin sie wollen, aber dass dafür alle wichtigen Strassen abgesperrt werden, ist desaströs. Nicht nur wir, auch viele, viele Portugiesen

02 Jun 2019

Ein schöner Tag in Porto

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Es ist sechs Uhr morgens, ich blinzle und sehe, dass Juan schon fit ist. Nicht nur das: „Wir müssen reden.“ Hä?!? Tatsächlich hat er schon mitten in der Nacht online gesehen, dass es in unserem Ibis City Center in Porto offenbar eine Stornierung gegeben hat. Demnach ist ein Zimmer frei. Sofort greife ich zum Hörer, erschrecke den noch etwas verschlafenen Mann an der Rezeption, aber es stimmt. Ein Zimmer ist

01 Jun 2019

Schockverliebt in Porto

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Die Reise, die wir bisher gemacht haben, hat uns zu verwöhnten Blagen gemacht. Strände, für die jeder deutsche Kurdirektor seine Schwiegermutter verscheuern würde, finden wir „nett“. Mal ehrlich: Nett ist nicht doll.

 

Das Strandhotel in Vieira hat uns genervt, weil das wifi nicht funktionierte und es im ganzen Zimmer einschliesslich Bad nur eine Steckdose gab. Das ist Nölen auf verdammt hohem Niveau. Der Blick: Schön, weil der Atlantik einfach

31 Mai 2019

Viel los am Strand

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Heute hat unsere liebste Renate Geburtstag. Es ist schön, sie nach so langer Zeit auch einmal wieder zu hören! Eine Frau wie sie, die morgens um zehn kerzengerade zu einem Glas Champagner steht, kann man nur von ganzem Herzen bewundern!

Wir trödeln noch ein bisschen in unserer Traumbucht herum, bevor es weiter nordwärts geht. Peniche, eine putzige Halbinsel, fesselt uns mal gerade für ein Stündchen. Die Strände sind alle großartig, das Panorama

30 Mai 2019

Paradies Portugal

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Was für ein  ausserordentlicher Tag! Nach einem guten Frühstück im Hotel Porto Covo laufen wir zum Meer, atmen frische Luft und finden dieses Dörfchen richtig nett. Aber wir wollen weiter nach Norden. Juan hat kurz hinter Santa Cruz ein Hotel entdeckt, das unseres werden könnte. Bevor wir auf die A2, die Autobahn, fahren, machen wir noch ein Päuschen bei Kaffee und Pasteis de nata. Der reine Genuss…

Dann geht es

29 Mai 2019

Felsen, Strand und ganz viel Sonne

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Manchmal muss man sich ja erst einmal berappeln, um festzustellen, wo man eigentlich ist. Früh morgens sind wir in Sagres, der südwestlichsten Kante des europäischen Kontinents. Wir frühstücken in unserem Hotel und freuen uns auf den Weg nach Norden. Es ist länger her, dass unser Kurs nordwärts ging. Aber nun…

 

Wenn man sich nun vorstellt, dass die einzige Strasse an der Küste Richtung Lissabon fein ausgebaut ist, muss man

28 Mai 2019

Kaum Mut zur Lücke

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Diesmal fällt es uns ein bisschen schwer, vom Urlaubs- auf den Reisemodus umzuschalten: Monte Gordo war eine echte Entdeckung und den Strand werden wir sicher vermissen.

 

Der erste Stop in Tavira ist entsprechend lau. Ganz nett hier, mehr nicht. Uschi, unsere Navifee, nervt entsetzlich mit all den Rotunden, auf die sie hinweist, trotzdem gehen wir nach Albufeira kurzentschlossen über die Dörfer und ins Inland. Grandiose Aussichten entschädigen uns für das wilde

27 Mai 2019

Sonnen-Sonntag

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Wir werden wunderlich: Schon vor acht laufen wir bei frischen 18 Grad kilometerweit am Strand entlang. Kaum ein Mensch ist um diese Zeit unterwegs. Nur bei den Fischern wird gearbeitet wie immer: Boote, die an Land wollen, werden mit dem Trecker schwungvoll in den Sand gezogen. Erst dann kümmern sich die Männer um ihren Fang und die Netze. Das gibt es wirklich nicht so oft, dass der Hafenmeister ein Schlepperfahrer

26 Mai 2019