Kolberg nach Neustrelitz

Das Frühstück im Hotel Marine ist so überwältigend, dass es gar keinen Spass mehr macht. Es gibt einfach viel zu viel. Und wenn man dann noch sieht, wie sich die Leute die Teller vollhäufen, bleibt einem sowieso der Atem stehen. Wir frühstücken ein bisschen, wollen aber dann noch entlang der Ostsee laufen. Daraus wird allerdings fast nichts. Es weht ein so kalter Wind, dass uns Hören und Sehen vergeht. Nichts wie weg von hier!

Eigentlich hatten wir vor, nach Pozan, also ins frühere Posen zu fahren. aber nach einem Abstecher ein Szceczin, früher Stettin, reicht es uns. Da wird nur gebaut, alles ist verstopft, verhängt – fürchterlich. Stattdessen wollen wir Natur sehen – und schlängeln uns langsam durch Wälder und Felder Richtung Müritz. Wir können uns vorstellen, wie es hier im Sommer ist! Berauschend! Wirklich wunderwunderschön! In Neustrelitz buchen wir uns ins Bootshaus ein. Nicht nur, weil es direkt am See liegt, sondern auch wegen des Schildes im Park: Schlachtwoche. Unser Zimmer Nr. 8 (82 Euro) ist hervorragend, aber leider ist es schon fast dunkel, so dass man die Schönheit draussen eher erahnt als wirklich sieht.

Wir gehen also in die Kneipe. Juan bestellt eine Schlachtplatte mit sechserlei Würsten, ich Grünkohl mit Kassler. Wir werden rührend versorgt und gut bekocht. auch das Bier ist frisch. Wie gut es uns doch geht! Das Bootshaus werden wir uns merken. Da kann man im Sommer auch günstig kleine Motorboote mieten und über die Seen fahren – ein Traum! Und davon träumen wir auch in der Nacht…

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