USA Südost 2015

New Orleans – The Big Easy

Noch vor dem Frühstück denke ich an Natchez zurück. Warum, frage ich mich, herrscht dort auf den Friedhöfen explizit Waffenverbot? Dass man Tankstellen und Supermärkte ohne Knarre betreten soll, worauf ebenfalls per Schild hingewiesen wird, verstehe ich ja noch. Aber wer überfällt einen Friedhof?

 

Beim ersten Kaffee im Zimmer hören wir Nachrichten: Tornados in Oklahoma, kleines Erdbeben in Texas, Sturm in North Carolina, Schnee in der Rockies bis runter in

08 Mai 2015

Mississippi bis Louisiana

Natchez ist zweifelsfrei ein hübscher Ort mit langer, oft zweifelhafter Geschichte (einer der wichtigsten Umschlagplätze im Sklavenhandel), aber irgendwie auch ein Blender. Überall kann man nachlesen, dass sich hier über 500 Antebellum-Häuser befinden, also Häuser, die vor dem amerikanischen Bürgerkrieg entstanden sind. Das mag auch sein, aber einige davon sind dem Verfall preisgegeben, einige unscheinbar und kaum der Epoche zuzuordnen. Aber natürlich gibt es auch die großartigen Stadtvillen wie Stanton.

07 Mai 2015

Natchez Trace Parkway, Mississippi

Ab 5 Uhr Frühstück… Wer kommt auf soetwas, denke ich so gegen 5:03 und höre, dass Juan auch schon wach ist. Also frühstücken wir früh und machen uns dann auf den langen Weg nach Süden. Muscle Shoals ist bald aus den Augen und aus dem Sinn, vor uns liegt der Eingang zum Natchez Trace Parkway. Hört sich an, als könnte man im Handumdrehen im Süden sein, Tatsächlich liegen fast 500

06 Mai 2015

Von Chattanooga choo choo nach Alabama

Füße hoch in einem Days Inn in Muscle Shoals in Alabama. Hinter uns liegt, um es mal wie einer der hiesigen Cowboys auszudrücken, ein harter Ritt durchs Gelände… Zudem wurde uns eine Stunde geschenkt, weil wir von Eastern auf Central Standard Time gewechselt haben. In Hamburg ist es nun also für uns 7 Stunden später, in Buenos Aires 2. Das ist doch mal schön, wenn man gerade sein Jetlag im

05 Mai 2015

Grenzenlos zwischen North Carolina und Tennessee

 

Richtig gut in Asheville geschlafen! Nach einem kleinen Frühstück und ersten Fallstudien – Wie kann man so viel auf einen Teller laden? – sind wir gegen halb neun schon downtown. Die Stadt hat ein paar schöne Artdeco-Bauten, ist aber eigentlich nicht wirklich erwähnenswert.

Als alter Freund von Karl May zieht es mich zur Indian Reservation der Cherokee. Am Fuß der Blauen Berge haben ungefähr 7000 der amerikanischen Ureinwohner einen

04 Mai 2015

Von Virginia über Tennessee nach North Carolina

 

Das Super 8 in Waynesboro hätten wir auf der Stelle vergessen, hätte sich nicht am Morgen beim Kaffee in der Rezeption ein unvergleichliches Bild ins Gedächtnis gebrannt. Kaum war es uns gelungen, den Toast aus seiner Pelle in der Toaster zu werfen, kam sie herein: 60, 70 Jahre alt, schwarz, vielleicht 1,70 groß und 50 Kilo schwer. Aber der Look!!!! Das schüttere Haar auf Wicklern unter einer grobmaschigen schwarzen

03 Mai 2015

Skyline Drive Virginia

Bedauerlicherweise sind wir wieder viel zu früh puppenlustig. Gegen sechs wird schon mal Kaffee gekocht, nach liederlichen Mit-Quizzern gefahndet und schließlich gegen 8 aufgestanden. Das Gepäck ist schnell zusammengesammelt und der Check-Out aus The Normandy kein Problem. Unser Taxifahrer zur Union Station ist froh, dass heute am Samstag so wenig los ist auf den Straßen von Washington D.C.. Georgetown sei jetzt schon wieder dicht, jammert er.

 

Am Bahnhof fällt zuerst

02 Mai 2015

Georgetown!

Theoretisch hätten wir länger schlafen müssen, aber daraus ist dann wieder nichts geworden. Ein, zwei Tage vielleicht noch, dann haben wir den Rhythmus.

 

Dafür sitzen wir dann auch schon um neun im Bus, grüne Linie. Unser 24-Stunden-Ticket ist noch benutzbar, also werfen wir einen Blick auf die Kathedrale. Das Wetter ist mies. Grau, regnerisch, vor allem kalt. Auf dem Dach des Buses, das wir uns nur mit zwei Franzosen teilen,

01 Mai 2015

Ein Tag in D.C.

Da ist er wieder, der Jetlag! Wir haben natürlich auch jeden Fehler gemacht und sind nach dem Weinchen im Hotel gegen halb acht ins Bett getaumelt, aber müde, wie wir waren, hätten wir doch, bitteschön, gern noch einen Moment länger schlafen können. Keine Chance. Um halb fünf, lange vor Morgengrauen, erkundigen wir uns online, wie unsere Nespressomaschine The Cube wirklich funktioniert, nachdem wir bereits große Teile unseres kleinen Zimmers unter

30 Apr 2015

Nach Washington – der lange Weg

Wenn morgens um fünf der Wecker klingelt, ist es einfach nur grausam. Aber wir wollen ja nicht nur unseren Flieger übern Teich bekommen, sondern vorher auch noch in Ruhe Kaffee trinken. Pünktlich um sieben reihen wir uns ein, um für die UA 75 nach Newark mit Anschluss Washington einzuchecken. Nur mit Handgepäck, versteht sich. Warum sollte man für eine viermonatige Reise damit hinkommen, für einen Monat aber nicht ? Kein

29 Apr 2015