Blicklos an der Zugspitze

Ganz sicher sind wir heute durch traumhafte Landschaften gefahren! In Österreich zunächst nach Klösterle, dann steil alpaufwärts nach Zürs und nach Lech. Leider haben wir von den sicherlich grossartigen Ausblicken von der Passstrasse nichts gesehen. Nebel, Regen, Wolken. Darüber war ich nur auf einem kurzen Strassenstück zwischen Lech und Warthe sehr dankbar. Es ging, wie ab und zu erahnen, rechts steilst bergab – nichts für mich und meine Höhenangst. Und schon mal gar nicht auf so schmalen, kurvenreichen Strassen mit Gegenverkehr…

Zum Glück ging dieser Höllenpfad bald vorüber, danach zuckelten wir eher gemütlich immer am Lech entlang bis Reutte, dann rüber nach Bayern. Viel los auf den Strassen, aber es gibt wieder in einigen Bundesländern Ferien. Natürlich wieder Hundertschaften bei den Königsschlössern – wir werfen diesmal nur nen kurzen Blick und sehen, dass wir wegkommen.

Über Nacht vielleicht in Murnau am Staffelsee? Och, nö… Übrigens ist diese Ecke Bayerns richtig teuer. Aber weil wir schon mal in der Gegend sind, fahren wir mal nach Garmisch-Partenkirchen. Auf der Zugspitze soll es ja schon wieder geschneit haben. Aber wir sehen nicht einmal, dass wir uns in den Bergen befinden – alles dicht verhangen.

Kurz hinter Garmisch entdecken wir in Grainau das putzige Gasthaus am Zierwald. Sehr nette Wirtsleute, der Sohn kocht. Und hat einen hervorragenden Pflaumenkuchen gebacken. Wir lesen im Gästebuch, dass der Blick von hier auf die Zugspitze wunderschön sei. Wir wissen nicht einmal genau, in welche Richtung wir in den dichten Nebel gucken sollen…

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