Quer durch Deutschland

Von Wertheim aus folgen wir ein Stück dem Lauf des Mains, sind aber gegen 11 Uhr schon wieder im Wald. Verglichen mit anderen Orten ist es fast warm: 6 Grad. Im Spessart sehen wir noch etwas Schnee, vor allem viel Nebel, aber sobald es etwas aufklart, sind wir ganz begeistert von der Natur. Als wir in Nespelbrunn endlich aus einer undurchdringlichen Nebelwand auftauchen, atmen wir auf. Sicht war fast bei Null. Ein bisschen beängstigend!

Unsere Uschi hat offenbar einen ziemlichen Knall: Sie führt uns kreuz und quer durch Mainz, bevor wir bei Idar-Oberstein bei 6 Grad auf der Deutschen Edelsteinstrasse, der B 433, landen. Im Hunsrück liegt dann zwar noch ein bisschen Schnee, aber der ist alt und pappig. Statt in Luxemburg einzulaufen, übernachten wir in Frankreich, in einem Ibis in Thionville. Hier sind die Hotels ziemlich ausgebucht – wahrscheinlich, weil es so viele Besucher im nahen Atomkraftwerk Cattenom gibt… Das Ibis ist wie ein Ibis, nur im Restaurant, das wir aufsuchen, weil wir keine Lust haben, weiter durch die Gegend zu gondeln, trifft uns fast der Schlag: Wir essen ein halbes Hühnchen und eine Frikadelle mit Gemüse, trinken ein Bier und zahlen schliesslich fast 100 Euro. Ils sont fous, les francais!

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