Stopover Istanbul

Sogar der Taxifahrer hat schmallippig geguckt. Zwei Menschen und sooooo viel Gepäck. Klar hatten wir um einen größeren Wagen gebeten, aber… Ein bisschen hin, ein bisschen her – passt. Angekommen am Flughafen, hat sogar der Gepäckwagen-Zusammenkarrer Mitleid, dass ich bei all den Gepäckstücken nach einem Euro wühlen muss – und schenkt mir einen Jeton. Das geht ja gut los, aber es wird noch besser: Am Check-in von Turkish Airlines sind wir nicht nur 400 Gramm unter dem erlaubten Gewicht von insgesamt 92 Kilo geblieben, das Gepäck wird auch direkt nach Buenos Aires durchgecheckt. Ich könnte das Mädchen knuddeln! Denn tatsächlich hieß es vorab, wir müssten den ganzen Krempel in Istanbul auschecken, also auch durch den Zoll und Alles, und morgen früh das Ganze wieder umgekehrt. Wie toll, dass es so klappt. Und dann taucht auch noch Natzilie zum Tschüssagen auf – wunderbar! Nach einem kurzen Wässerchen kommen wir unbeschadet und zügig durch die Security und sind entspannt, obwohl der Flieger mit fast einer Stunde Verspätung abgeht.
WIR SIND UNTERWEGS! YEAH!
Knapp drei Stunden bis Istanbul, aber erstmal Chicken or Beef. Und jeder einen Gin Tonic. Ein Klitzing’sches Traditiönchen auf dem Weg nach weit weg… Aus dem Gin ist ein Weißwein geworden, wg. Hitze und des Geschreis der zahlreichen Kinder. Wir kennen einen, der wäre bis über die Grenze hinaus genervt. Fängt mit J. an 🙂 Flug war gut und zügig, Abfertigung in Istanbul schleppend.
Und dann kam der Hotel Desk von Turkish Airlines, an den wir uns wenden sollten. Wortlos und übelst gelaunt wurde uns die Bordkarte entzogen, eine Stunde später kam jemand aus einem Kabuff und rief Namen auf, unter denen unser wohl auch war… Jedenfalls gab es die Bordkarten zurück, ein gestammeltes Follow me – und mit ca. 20 anderen trotteten wir zu einem Bus, der uns ins Park inn by Radisson brachte. Alle kriegten Zimmer, nur wir nicht. Unser Voucher fehlte. Und er fehlt immer noch. Also sitzen wir wie blöd in der Lobby, es ist bereits kurz nach sieben. Jeden Gedanken daran, noch mal in die Altstadt zu zischen, haben wir längst begraben. Wir bleiben mal gespannt, wie das hier weitergeht, ohne dass die Laune im allertiefsten Keller landet.
Tatsächlich gibt es noch ein Zimmerchen im 8. Stock, direkt in der Abflugschneise. Aber wollen wir mal nicht meckern. Frühstück ist drin, gibt es ab 6:30, was blöd ist, wenn man um 6 wieder abgeholt wird. Also werden wir uns jetzt ins Restaurant begeben, irgendwas Nettes essen und dann mit den Hühnern ins Bett. Was für ein Start!

Kommentar (1)

  1. Anita

    Willkommen in Argentinien!!!

    Yo no estoy bien por la partida súbita de mi querido hermano, no puedo sobreponerme…

    Querido primito Juan, llamame al 4431 2586, así los invito a mi casa que se viene abajo y tomamos gin tonic, vodka o fernet-cola- y comemos unos sandwichitos o empanadas.

    No dejes de llamarme.
    Un abrazo grande para vos y Birgitt!!!
    Anita

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