Kult & Kultur

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Heute morgen hat es geregnet, was im Wesentlichen zwei Konsequenzen hatte. Zum Einen brach der Verkehr völlig zusammen, was zu Verspätungen von bis zu zwei Stunden führte. Zum Anderen haben offenbar alle Upper-Westside-Ladies den selben Gedanken gehabt: Regen = Barbourjacke und kniehohe Gummistiefel, sehr gern von Hermès. Das mit dem Verkehr hat sich relativ leicht entzerrt, geblieben sind die Damen in ihren Gummistiefeln. Bei letzteren spielt es übrigens überhaupt keine Rolle, ob sie 16 oder 100 sind. Hauptsache, das Styling stimmt.

 

Woher wir das mit den modischen Usancen der feinen weiblichen Gesellschaft wissen? Weil wir bei ihnen waren. Warum? Weil es geregnet hat. Nach dem Frühstück im Starlight Diner – da sind wir wirklich nicht sonderlich kreativ – haben wir beschlossen, ins Museum zu gehen. Und zwar ins Museum of the City of New York, quasi das letzte Haus auf dem Museumsstrip 5th Avenue. Erstens, weil wir da  Ecke 103. noch nicht waren, zweitens, weil ich eine Empfehlung zu einem Multimediaprojekt über die Entwicklung der Stadt von Beginn bis heute gelesen hatte. So ein bisschen Regen beeindruckt einen Hamburger natürlich nicht, also haben wir die Kapuze rausgekrempelt und sind schon mal bis zum Grand Central Terminal gelaufen, weil wir noch mal genau gucken wollten, wo Scorsese Hugo Cabret hat herumturnen lassen. Leider haben wir überhaupt keinen Hunger, deshalb lassen wir die Oyster Bar links liegen und machen und mit Subway 6 auf den Weg nach Norden. Auf dem Bahnhof 86th kriegen wir in letzter Sekunde mit, dass wg. Bauarbeiten der nächste Halt die 125th ist. Bevor wir mitten in Harlem landen, springen wir lieber aus dem Zug und sind mal wieder zu Fuß unterwegs. Vorbei am riesigen Komplex des Mount Sinai Hospitals, der sich über zwei Blocks erstreckt, biegen wir endlich in die 5th Avenue ein und landen bei dem angepeilten Museum. Eine entzückende alte Dame chinesischer Herkunft hört gar nicht auf, von diesem Museum zu schwärmen, nachdem ich sie angesprochen habe.

 

Tatsächlich gibt es viel Interessantes zu gucken: Schmuck der Vanderbilts und anderer Tycoone, eine Graffiti-Ausstellung – sicherlich hat kein einziger der Sprayer jemals damit gerechnet, in einem Museum zu landen -, ein Blick auf  die Emanzipationsbewegungen unterschiedlichster Richtungen, von Sufragetten bis zur Gay-Gemeinschaft.

Und natürlich der 22-Minuten-Film, mit Hilfe dessen man sich in Windeseile einen Überblick über die Geschichte der Stadt schaffen kann. Empfehlenswert!

 

Natürlich sind wir danach wieder ein bisschen gelaufen, haben allerdings weder ins Guggenheim noch ins Museum of Art einen Blick geworfen, sondern uns wegen der vielen, vielen Menschen, die wegen des Wetters in die Museen geflüchtet sind, querfeldein geschlagen, will heißen auf die Madison. Hunger hatten wir inzwischen auch, aber die Upper Westside war uns einfach zu teuer. Sandwiches für 18 Dollar aufwärts – das sollen die Gummigestiefelten mal lieber selbst mümmeln. Schließlich sind wir, vorbei an allen Guccis, Chanels, van Cleef & Arpels und allem anderen, was gut, vor allem aber teuer ist, auf der 54th gelandet und haben in der Barilla Academy (…) je ein Painino und ein winziges Schlückchen Chardonnay zu uns genommen. Knapp 40 Dollar dafür ist ja auch ein Wort, das einen schwindeln lässt. Wie schön, dass wir wenigstens die Fahrtkosten für die Subway gespart haben 🙂

 

Das wiederum hat auch zur Folge, dass wir Zeugen eines fast unbeschreiblichen Spektakels geworden sind: Heute werden in der Radio City Hall die NFL-Teams ausgesucht und vorgestellt. Rote Teppiche, unzählige Übertragungswagen, Teams, Fans, alle Cops von New York – irre. Wir machen uns lieber aus dem Staub. Unsere Füße brauchen dringend eine halbe Stunde Ruhe. Hier im Hotel freue ich mich über den Kommentar von Thomas zum Blog und darüber, dass Sigi sich über unser happy birthday gefreut hat.

 

Heute Abend wollen wir noch mal eben downtown gucken. Also wahrscheinlich Manhattan von der Wall Street aus aufreppeln. Das erzähl ich dann.

 

Eines möchte ich allerdings schon jetzt nicht unerwähnt lassen, habe ich gerade im Fernsehen aufgeschnappt. Ein wegen Mordes und Kannibalismus – er hat die Frauen, die er umgebracht hat, gekocht und verspeist – zu mehrfach lebenslänglich verurteilter ehemaliger Polizist aus New York ist im Knast ausgerechnet als Koch in der Gefängnisküche eingesetzt worden. Das schmeckt einigen Mitgefangenen nicht. Also: Ich kann die schweren Jungs auf Rykers Island – der Knast für die ganz Wilden östlich von The Bronx im East River – verstehen…

 

Und nun geht der Tag zuende. Zwar haben wir die Wall St diesmal nicht gesehen, weil wir noch in Chelsea zu tun hatten, aber zum guten Schluss sind wir von der 6th Avenue, 14th tatsächlich noch mal uptown Richtung Hotel gelatscht. 20 km haben wir heute leichten Fußes hinter uns, gestern war’s ähnlich… Dinner gibt es noch mal bei unserem Thai Select auf der 9. Fertig. Fix und fertig. Morgen fahren wir ja in den Urlaub, um uns zu erholen. Was wir hier in New York in diesen beiden Tagen gesehen, gemacht und getan haben – wahnsinnig. Florida, here we come. Und sicher wird es dann auch etwas ruhiger in diesem Blog werden. Oder auch nicht 🙂

 

Hoy esta lloviendo en NY, eso trajo dos consecuencias, la primera el trafico que atasco todo y quedó paralizado y la segunda, aparentemente todas las damas del Upper-Westside, el barrio elegante y caro, como si se hubieran puesto de acuerdo se vistieron con sus camperas Barbour y botas de goma hasta la la rodilla, es igual si eran jóvenes o viejas vimos como cien de ellas.

Luego de tomar el desayuno en Starlight Diner nuestro local preferido,decidimos ir al museo de la ciudad de NY „Museum of the City of New York“ y la lluvia no va a amedrentar a dos hamburgueses como nosotros, por eso salimos del hotel con nuestra campera y capucha caminando bajo la lluvia, pasamos primero por la estación central de trenes donde vimos una vez mas el Hall principal donde Scorsese filmó „Hugo Cabret“, también pasamos por el famoso Oyster Bar solo mirando porque hambre no teníamos, luego buscamos la entrada del Metro número 6, el que tomamos hacia el norte para ir a la calle 103 y la quinta avenida donde esta el museo, pero al llegar a la estación de la calle 86 tuvimos que bajarnos rápidamente del metro, porque por construcciones en el mismo la próxima paraba sería en la estación 125 mucho mas lejos. Decidimos ir a pié hasta la 103, en el camino pasamos por el famoso Hospital Monte Sinaí un complejo muy grande. Cuando llegamos al museo en la entrada e información nos atendió una anciana de orígen chino muy agradable que no paraba de hablarnos del museo y sus detalles.

La visita valió la pena, ya que vimos cosas interesantes sobre la historia de NY, como las Joyas de los Vanderbilts y otros magnates, una muestra de Graffitis muy interesantes, algunos autores en su tiempo no pensaron que sus obras terminarían en un museo.
También vimos una película sobre la historia de NY muy interesante.

Al salir del museo decidimos volver por la quinta avenida y siempre a la derecha el Central Park, al museo Guggenheim y el Metropolitan Museum of Art no entramos porque ya los conocímos en otros viajes y además teníamos hambre y queriamos volver. Caminamos hasta la avenida Madison y bajamos al sur por ella, en el camino pasamos por todas los negocios buenos y caros de NY, Guccis, Chanels, van Cleef & Arpels etc., etc. Teniamos hambre pero en esa zona por un sandwich querian mas de 18 dolares y decidimos que por ese precio se lo comieran las señoras gordas con las botas de goma y seguimos caminando hasta la calle 54, allí comimos algo en un moderno italiano, un panino cada uno y dos copas de vino blanco por 40 dolares, por suerte ahorramos el viaje en metro 🙂

Ya cerca de nuestro hotel, pasamos por el Radio City y fuímos testigos de algo muy especial, todo estaba lleno de moviles de TV con antenas y tecnnicos preparando todo, como también 80 o 100 policias también formados y a disposición. Por los carteles nos enteramos que ese día era muy importante para algo que tiene que ver con el futbol americano y por eso lógicamente tanto despliegue.

De allí nos fuimos para el hotel con la idea en el atardecer ir para el sur de Manhattan, pero dormimos una siesta larga y los planes se cambiaron por una cena en un restaurante thailandés cerca del hotel. Mañana vamos de vacaciones a Florida.

Kommentar (1)

  1. hinslinger

    Hallo ihr Lieben, das liest sich ja so schön flott wie gewohnt, einfach wunnebar.
    Hier alles okay. Regen und noch mal Regen. Kühl ist´s auch. Heute fahren Stein und ich nach Wedel zum Yachthafen..
    Alles Liebe vom Schipp und mir..

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