Henne langsam angehen lassen

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Die Nacht war erbärmlich. Das lag nicht daran, dass wir alle deutschen Fernsehprogramme hier gucken können und schnell zur Crown auf netflix geflüchtet sind. Das lag an meinem rebellierenden Magen, dem Achterbahn fahrenden Kreislauf und zittrigen Gleichgewichtsstörungen.  Vernünftige Atmung und etwas Maloxan haben‘s dann gerichtet, der Regen in der Nacht hatte dazu etwas Beruhigendes.

 

Eine Spur entfernt von topfit wache ich auf und berappel mich langsam. Juan ist besorgt, aber peu à peu kommt wieder Leben in die Bude. Zum Frühstück gibt es Toast, geröstet auf einem Ding, das wir zunächst für ein Heizgerät gehalten haben. Google hat uns den Weg gewiesen.

 

Der Tag beginnt mit einem kleinen Ausflug durch Dünen, Wald und Heide. Es ist richtig schön hier! In Nimindegab klettern wir über die Hauptdüne ans tosende Meer. Wolken, Sonne, um die 18 Grad – fantastisch! In den Dünen, am Strand – kaum ein Mensch. 

 

Henne Strand ist dann schon fast voll, obwohl das übertrieben wäre. Dänen, viele Deutsche, ein paar Holländer spazieren über die Hauptstrasse zum Strand oder gleich in die Kneipe. Wir besorgen im Spar, der natürlich auch Købmand Hansen gehört, ein paar Dinge und kehren über pittoreske Umwege zurück in unser Häuschen. Eine Pâté aus Frankreich, ein Schluck Weisswein aus Chile, Butter aus Irland und wir zwei – perfekte Kombination auf der hauseigenen Terrasse.

 

Nachher gondeln wir noch ein bisschen mit dem Fahrrad durch die Gegend, kochen ein bisschen und geniessen unser dänisches Abenteuer.

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