Transsib 2018 – Halbzeit in den Vorbereitungen

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Es begann wie so vieles bei einem Gläschen Wein. Wir waren gerade zurück von unserer Golftour durch Deutschland, Österreich, Frankreich, als dieses Kribbeln wieder anfing: Was wollen wir als nächstes von der Erde sehen?

Südafrika und Namibia sind eigentlich fest eingeplant. Vielleicht im Winter? Oder Januar/Februar? Wann kommen die meisten Tiere an die Wasserstellen? Wann ist der grösste Touristenstrom versiegt? Während wir so über Afrika und die Welt reden und reden fällt plötzlich wie aus heiterem Himmel der Begriff Transsibirische Eisenbahn. Das ist nun nicht gerade Afrika, aber toll! Davon träume ich schon seit Jahrzehnten, aber diesmal ist es Juan, der diesen Trip ins Gespräch bringt.

 

Das ist es! Das machen wir! Von Moskau nach Wladiwostok. Oder doch lieber nach Peking? So eine Reise muss gut geplant werden. Vielleicht nächstes Jahr im Frühling? Oder doch lieber im Sommer? Der Stachel ist ist fest verankert… Je mehr wir über den Plan reden, umso besser gefällt er uns. Aber was muss man eigentlich vorbereiten? Zugtickets kaufen, mit Handgepäck einsteigen – los. Könnte man doch eigentlich auch schon mal für den Herbst in Angriff nehmen… 

 

Nur so eine Idee: Wie kommt man – ausser mit dem Flieger – am besten von Hamburg nach Moskau? Jedenfalls nicht mit der Bahn, wenn es nach der Infostelle am Hauptbahnhof ginge… Aus Spaß sind wir da mal vorbeigegangen: der Paris-Moskau-Express interessiert uns. Die Bahnmitarbeiter weniger. Wir geben ihnen sogar Zugnummern und alles, was wir wissen – erst zu dritt kommen sie dem Zug auf die Spur. Das kann ja heiter werden! Ende vom Lied: drei entkräftete Bahnmitarbeiter und wir mit der Erkenntnis, dass der Zug wohl erst 60 Tage vor Abfahrt gebucht werden kann. Und dass wir das besser alles selbst in die Hand nehmen. Unsere ersten Recherchen unternehmen wir Ende Juni. Der Plan festigt sich auch ohne Zutun der Bahn von Tag zu Tag.

 

Wir cruisen quer durchs Internet, finden Gleisnost (pfiffiges Reisebüro in Freiburg), RussiaRailways und tutu.travel als mögliche Ansprechpartner für Zugtickets, erfahren dann aber auf sites wie seat61.com oder andersreisen.eu, dass es doch viel besser ist, direkt bei den russischen Staatsbahnen zu buchen. Das ist ein Fall für Juan, der uns schon per Zug durch China gebracht hat! Unter rdz.ru registriert er sich auf der englischen Seite und kämpft sich zu möglichen Verbindungen durch. Die Tickets kann man per Kreditkarte bezahlen und selbst ausdrucken; sie kosten 30 bis 50 Prozent weniger als bei den einschlägigen Agenturen.

 

Was als Weinidee begann, nimmt konkret Gestalt an. Je mehr wir erfahren, umso klarer die Entscheidung: Wir fahren. Und zwar noch in diesem Jahr.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, mit der Transsibirischen Eisenbahn von Westen ganz in den Osten zu kommen. Zum Beispiel den Luxuszug „Zarengold“, mit dem organisierte Transsib-Reisen auf hohem Niveau durchgeführt werden. Alle Stops, rundum sorglos – das ist die eine, sicherlich interessante, Möglichkeit. Man kann die Tour aber auch ganz individuell durchplanen. Und damit beginnen wir.

 

Eher zufällig gucke ich ins Programm der Hamburger Volkshochschule: Nur vier Tage später beginnt ein Russisch-Crashkurs bei einer Dame namens Tatjana Wassenberg. Mit Russisch hatte ich bisher noch nie zu tun, also melde ich mich mal an, kann ja nicht schaden. Dreimal wöchentlich je drei Stunden – vier Wochen sollten schon mal was bringen.

 

Wir wissen längst, dass es für Russland kein Gesamtticket geben wird, also kein hop on, hop off. Leider teurer, aber so ist es nun einmal. Jede Strecke muss einzeln gebucht werden. Und das ist jeweils 90 Tage vor Abfahrt des Zuges möglich. Aber wo wollen wir stoppen? Und wo ankommen? Wladiswostok, dann vielleicht mit der Fähre rüber nach Japan? Och, nö… Lieber wieder nach China. Das wäre damit geklärt. Oder?

 

Wenn die Transsibirische Eisenbahn in Moskau beginnt, sehen wir natürlich nichts von St. Petersburg. Juan findet einen Schnellzug, der uns von Moskau an die Newa und zurückbringen könnte. Vier Stunden pro Strecke. Das klingt gut. Oder?

 

Es gibt noch viele, viele Oders. Doch fliegen? Wir lesen von einer Fährverbindung mit Frachtschiffen von Travemünde nach St. Petersburg. Das ist es! Nein, das ist es nicht, wie wir 24 Stunden später wissen: die Schiffe nehmen keine Passagiere mehr mit. Wenn wir jedoch an einer Verbindung nach Helsinki interessiert wären, da könne man helfen. Entzückend, die Damen bei finnlines.com.

 

Aber noch haben wir den Paris-Express im Kopf, der freitags in Berlin durchkommt. Damit machen wir schon mal unseren Starttermin klar: Freitag, 14. September. Warum ins nächste Jahr schieben, was man jetzt schon machen kann?

 

Wir lesen, gucken, besorgen Bücher, um uns mit möglichen Stops anzufreunden.

Fahren wir mit dem Paris-Express, brauchen wir ein Transitvisum für Weissrussland. Kostet fürs schlichte Durchfahren von Belarus happige 60 Euro, muss in Berlin beantragt werden, also Pass on tour. Haben wir nicht so gern.

Irgendwann, nach vielem Hin und Her, nehmen wir doch wieder Kontakt zu Finnlines auf. Juan kennt Helsinki noch nicht… Es gibt ein Schiff, das am 14.9. um 2 Uhr nachts ablegt und uns in 29 Stunden nach Finnland bringt. Von Travemünde nach Peking – das ist doch mal ein Plan!

 

Bald steht unsere Route: Helsinki – St. Petersburg – Moskau – Kazan – Jekaterinburg – Novosibirsk – Irkutsk. Vom Baikalsee in die Mongolei nach Ulan Baator, dann weiter durch China bis Peking. Und dann mal gucken.

 

Nun sind wir schon so gut informiert, da kann das alles ein bisschen konkreter werden. Wir brauchen als Deutsche zwar kein Visum für die Mongolei, aber für Russland und für China.

Die konsularische Aussenstelle für russische Visa ist in der Kanalstrasse, vielleicht 500 m Luftlinie von uns entfernt. Online liest man von unfreundlichen Mitarbeitern, wir gucken trotzdem vorbei. Die Damen hinter dem Counter sind entzückend, erklären, was wir benötigen, schreiben noch die richtige webadresse auf ihre Karte. Unfreundlich? Nicht eine Sekunde!

 

Fürs Russland-Visum brauchen wir

  • Pass, mindestens sechs Monate gültig und mit einer freien Doppelseite 
  • Antrag, ausgefüllt mit biometrischem Foto und Unterschrift
  • Auslands-Krankenversicherung
  • Einladung unserer Gastgeber
  • rund 65 Euro pro Person

 

Auf der Suche nach einer Einladung – wir kennen niemanden in Russland und könnten eigentlich nur ein Hotel bitten – stossen wir neben vielen anderen auf die website russlande.de

Hier wird idiotensicher erklärt, wie man zum Visum kommt. Und es gibt mit ivisaonline.com eine Adresse in St. Petersburg, die uns das Papier für 17,90 pro Person (zahlbar per paypal oder Kreditkarte) innerhalb von zwei Minuten schickt. Abgehakt.

Die Auslàndsverzeicherung der huk.de ist gut und günstig, aber mir fällt siedendheiss ein, dass wir ja mit der amex card eine Versicherung haben. Auch für Russland? Klar! Am nächsten Tag haben wir die Bestätigung, lassen uns in der Hamburger Meile noch schnell fotografieren, füllen online die Anträge genauso aus, wie wir es bei russlande.de sehen. In der Visastelle wird alles kontrolliert und kassiert – in einer Woche können wir unsere Pässe wieder abholen.

 

Inzwischen haben wir die Daten auf Termin gelegt, zu denen wir russische Züge buchen können und unsere DKB-Karten (begleiten uns mittlerweile seit vier Jahren auf allen Reisen, weil wir weltweit kostenlos Geld aus jedem ATM ziehen können) aufgeladen, um die Tickets online zu bezahlen. Dazu musste (Russland!) noch ein bestimmtes Sicherheitsmodul eingerichtet werden, klappte umgehend.

 

Das Internet vereinfacht Reiseplanungen ungeheuer. Nicht nur, weil man fast alles online buchen kann, sondern vor allem auch, weil man an den Erfahrungen anderer Reisender partizipiert.

Bei rdz.ru steht nicht, dass in der Regel die Züge mit den niedrigsten Zugnummern die neuesten und bequemsten sind, aber das erfährt man bei andersreisen.eu,  seat61.com und bei vielen anderen. Auf youtube kann man fast schon eine Sitzprobe machen…

 

Es gibt in russischen Zügen drei Klassen, meist eher Liege- als Sitzmöglichkeiten, weil die Züge riesige Strecken zurücklegen. In der 3. Klasse teilt man sich den Waggon zu 54 – das ist laut, kommunikativ und uns schon mal per se zu viel. Eine Klasse besser: Abteile zu viert. Das kann auch ziemlich furchtbar sein. Wenn schon, denn schon: Wir sehen zu, dass wir 1. Klasse fahren. In einem Abteil für uns, mit zwei WCs pro Wagen, einer Aufsichtsperson, die sich um uns kümmert, sauber macht und Tee und mehr verkauft. Ja!

Es gibt Speisewagen in den meisten Zügen, aber an den Stops auch immer noch Einheimische (nicht mehr unbedingt die berühmten Grossmütterchen=Babuschkas), die Selbstgekochtes und -geerntetes verkaufen. Wir haben keine Zweifel: Das kriegen wir hin.

 

Wenn ich mal nicht gerade mit Karina, Sophie, Filippos, Julian und anderen bei einer engelsgeduldigen Tatjana im inzwischen 2. (leider auch letzten) crashkurs russisch lerne, buchen wir Hotels, suchen Airbnbs (dolles Ding in Moskau!) und planen und schwelgen. Das wird eine tolle Reise!

 

Heute ist soetwas wie Planungshalbzeit. Wir haben die Visa für Russland, die Passage von Travemünde nach Helsinki, alle Züge bis nach Irkutsk, Hotels, die von anderen Reisenden geprüft worden sind, aber dennoch storniert werden können, wenn uns etwas anderes einfällt.

 

Was fehlt: die Transmongolische Eisenbahn von Irkutsk in die Mongolei, deren Tickets wir erst in Russland kaufen können, Planung Ulan Baator, die natürlich auch ein bisschen wetterabhängig ist. Es könnte bereits schneien und Trips in die Wüste Gobi sind möglicherweise sehr aufwändig und extrem teuer. Die Weiterfahrt zur vorläufigen Endstation ins Reich der aufgehenden Sonne.

 

China haben wir noch gar nicht angefangen. Fürs Visum – Aussenstelle praktischerweise hier in Hamburg – brauchen wir wieder Hotels (bei booking.com buchen und nötigenfalls auch wieder stornieren). Inzwischen habe ich dort  mal angerufen, weil wir die eigentlich zwingend erforderlichen Einreise- und Ausreisedokumente aus China nicht vorweisen können. Eine schriftliche Erklärung soll reichen. Wir bleiben gespannt. Von anderen haben wir gehört, dass sie ihr Visum erst in Ulan Bator beantragt haben. Und teilweise wochenlang warten mussten. Keine Option! Obwohl: Da könnte ich meine jämmerlichen Chinesisch-Kenntnisse auffrischen.

Für China geplant sind bisher ein paar Tage in Peking, dann mit dem Zug weiter für ein Wöchelchen oder so in unsere Lieblingsstadt Shanghai (dort treffen wir hoffentlich Christian), dann wieder mit der Bahn nach Süden. In Guangzhou, dem früheren Kanton, müssen wir überprüfen, ob es den spektakulären Fischmarkt noch gibt. Ausserdem checken wir noch, ob ein Flug nach Denpasar von hier günstiger ist als von Hongkong, das quasi nebenan liegt. Denn wir haben uns überlegt, dass wir nach dem Trip ein bisschen Meer brauchen.

 

Und auf Bali waren wir auch noch nicht. Die Gillis vor Lombok werden wir uns schenken – zu überlaufen und zugemüllt, aber vielleicht gucken wir mal nach Westen, nach Java. Da gibt es auch einen interessanten Zug, der uns nach Jakarta bringen könnte. Dann vielleicht per Fähre nach Singapore, wieder Zug via Kuala Lumpur nach Bangkok… Aber das werden wir alles noch sehen. Weihnachten wollen wir auf jeden Fall wieder in Hamburg sein. Naja, das schreibt sich so…

 

 

En medio de planes y preparativos

Comenzó  conversando y tomando una copa de vino. Acabábamos de regresar de nuestra gira de golf por Alemania, Austria y Francia cuando este cosquilleo comenzó de nuevo: ¿Qué más queremos ver o visitar en el mundo?

Sudáfrica y Namibia es una idea nuestra de hace tiempo. ¿Quizás en invierno? ¿O enero/febrero? ¿Cuándo llegan la mayoría de los animales a las reservas de agua? ¿Cuándo disminuye el flujo de turistas? Mientras hablamos y hablamos de África y del mundo , el término „ferrocarril transiberiano“ cae de repente de la nada. Esto no es exactamente África, ¡pero es genial! He estado soñando con ello durante décadas, pero esta vez es Juan quien lleva este viaje a la conversación.

¡Eso es! Eso es lo que haremos! De Moscú a Vladivostok. ¿O preferimos ir a Beijing? Este viaje debe estar bien planeado. ¿Quizás el año que viene en primavera? ¿O más bien en verano? Cuanto más hablamos del plan, más nos gusta. Pero,  ¿qué tenemos que preparar en realidad? Comprar billetes de tren, subir a bordo con el equipaje de mano y listo, salir.  ¿Podríamos ya empezar  para el otoño? 

Solo una idea: ¿cuál es la mejor manera de ir de Hamburgo a Moscú sin ir en avión? Según los empleados que informan en la estación central de trenes de Hamburgo, no con el tren , sin embargo nosotros tenemos los datos del tren París-Moscú Express que podríamos tomar en Berlín. Cuando les hicimos la pregunta, tardaron más de una hora y después de varias consultas entre ellos nos informan que es posible reservarlo pero recién 60 días antes de que parta y que sería mejor que lo hagamos nosotros mismos. Nuestras primeras informaciones sobre el viaje las empezamos a hacer a fines de junio y nuestro plan va tomando color aunque el ferrocarril alemán no nos puede ayudar mucho.

Navegamos a través de Internet, encontramos Gleisnost (una agencia de viajes en Friburgo), RussiaRailways y tutu.travel como posibles contactos para billetes de tren, pero luego nos enteramos en sitios como seat61.com o andersreisen.eu que es mucho mejor reservar directamente con los ferrocarriles estatales rusos. Este es un trabajo para Juan Carlos que se encargó de los pasajes en  tren a través de China hace unos años. En rdz.ru la página de internet de los trenes de Rusia en ruso e inglés, se pueden ver todas las posibles combinaciones. Los pasajes se pueden  imprimir y pagar con tarjeta de crédito y cuestan entre 30% y 50% menos que en las agencias.

 Lo que comenzó como una idea tomando una copa de vino toma forma concreta. Cuanto más sabemos, más clara es la decisión: Vamos a hacer el viaje y será este año.

Hay diferentes maneras de llegar de oeste a este con el Ferrocarril Transiberiano. Por ejemplo, el tren de lujo „Tsar’s Gold“, con el que se realizan viajes organizados de alto nivel. El tren para en las ciudades y espera a que los turistas recorran las ciudades todo el tiempo necesario. Es una posibilidad pero no lo que a nosotros nos interesa. Nosotros queremos planear nuestro viaje con los trenes que viajan regularmente y en las paradas o ciudades que nos interesan. Con esa idea empezaremos.

De casualidad miro el programa de la escuela Hamburger Volkshochschule que siempre tiene cursos de idiomas y veo que en cuatro días comienza un curso acelerado de ruso, la profesora se llama Tatjana Wassenberg. Con el idioma ruso nunca tuve nada que ver y el curso  siempre me va a servir, me inscribo, tres veces por semana, tres horas por día y por cuatro semanas. Algo voy a aprender.

Los pasajes en el tren trassiberiano se pueden comprar de Moscú a Vladivostok o Beijing, directo o por etapas entre ciudades. Nosotros preferimos aunque es más caro está última forma. Cada etapa se compra por separado y se puede hacer hasta 90 días antes del viaje o partida del tren. Primero pensamos ir hasta Vladivostok y con un Ferry luego hacia Japón. Pero nos decidimos por el trayecto hasta Beijing a través de Mongolia. China nos interesa más.

Si comenzamos  con el tren transiberiano en Moscú, naturalmente no vemos nada de San Petersburgo. Juan encuentra un tren expreso que podría llevarnos de Moscú al río Neva y viceversa. Cuatro horas de ida y cuatro de vuelta. Es una posibilidad, ¿o no?

Hay muchas posibilidades de llegar hasta San Petersburgo ¿En avión ? Leemos sobre una conexión de buques de carga desde Travemünde a San Petersburgo. ¡Eso estaría bueno! No, no es posible, como nos enteramos 24 horas más tarde: los barcos ya no llevan pasajeros. Pero si hay otra posible conexión con Helsinki, la línea de Ferry de Finnlines.com

Siempre tenemos en la cabeza el París-Express que podríamos tomar en Berlín los días viernes y podríamos poner como fecha de salida  el 14 de septiembre . Para que dejar el viaje para el año próximo, si hay tiempo para hacerlo este año antes del invierno.

Empezamos a buscar información y leer libros con posibles itinerarios y ciudades que podríamos visitar en el trayecto. Si viajáramos con el París Express a Moscú necesitaríamos una visa de tránsito para  Bielorrusia, cuesta 60 Euros y habría que tramitarla en Berlín. La idea no nos gusta mucho.

Luego de pensarlo un tiempo, tomamos contacto con Finnlines. Juan no conoce Helsinki y hay un barco que sale el 14.09 a las 2 de la mañana y tarda 29 horas en llegar a Finlandia. El plan de salir de Travemünde en Alemania hasta Peking, nos gusta mucho.

Rápidamente nuestra ruta se define: Helsinki – St. Petersburg – Moskau – Kazan – Jekaterinburg – Novosibirsk – Irkutsk – el lago Balkai – Mongolia hasta Ulan Baator, luego a través  de China hasta Peking y después veremos…

Bueno ahora el viaje toma forma, ya estamos más informados. Como alemanes no necesitamos visa para Mongolia, pero si para Rusia y China

La Oficina del consulado ruso en Hamburgo, donde se dan las visas está en la calle Kanalstrasse, a 500 metros de donde vivimos. Caminamos hasta allí, en internet habíamos leído que el personal no era muy amable, pero nosotros tenemos totalmente otra experiencia. La mujer que nos atiende es muy simpática y amable.

Para la visa rusa, necesitamos: pasaporte, mínimo válido por seis meses y con dos páginas libre de sellos, formulario de solicitud de visa, con foto y firmado. Seguro médico para viajes, invitación del anfitrión en Rusia y 65 Euros por persona.

Buscando información sobre la requerida invitación, nosotros no conocemos a nadie en Rusia, solo pensamos en los hoteles, encontramos la página de internet russlande.de Allí explican cómo obtener la invitación en ivisaonline.com en San Petersburgo,  por 17,90 euros por persona en 2 minutos.

El seguro médico lo tenemos ya incluido en nuestra Amex carta de crédito.

Rápidamente llenamos todos los formularios y junto con todo lo requerido los presentamos en la oficina del consulado. En una semana podemos recoger nuestros pasaportes con la visa.

Ahora ya podemos ponerle fecha a las diferentes etapas y comprar los diferentes pasajes en tren. Gracias al internet donde no sólo se pueden hacer las reservas , si no también por la gran información que encontramos de otros viajeros.

En rzd.ru informan todos los detalles sobre los diferentes trenes, también en seat61.com y en muchos otros. En YouTube se pueden ver los diferentes trenes y comodidades de cada uno casi como un adelanto de la experiencia que se va a tener.

En los trenes rusos hay tres clases, casi todos son con camas y no con asientos, porque los los trenes recorren distancias muy grandes. En la tercera clase se comparte el vagón con 54, es comunicativo pero ruidoso, para nosotros un poco mucho. Una clase mejor se comparte el compartimento con 4, para dos que viajan juntos puede ser a veces bueno o también muy incómodo, según quién es tu vecino.

Nosotros vamos a tratar de viajar en la primera clase con un compartimento para nosotros. Los baños, dos por vagón son mantenidos limpios por el personal del tren, uno por vagón, Ellos preparan también el té que ofrecen.

Hay también vagón comedor en casi todos los trenes, pero también en las estaciones hay abuelas=Babuschkas que ofrecen comidas casera. Veremos…

Mientras tanto, yo sigo aprendiendo ruso en el curso o de lo contrario seguimos informándonos y planeando detalles, hoteles, etc. Estamos muy entusiasmados, va a ser und lindo viaje!

Hasta ahora tenemos la visa para Rusia, los pasajes para el barco de Travemünde a Helsinki, todos los pasajes de tren hasta Irkutsk, Hoteles, todos con la posibilidad de devolverlos si necesitáramos.

Nos falta el pasaje de Irkutsk a Ulan Baator en Mongolia, como es un pasaje internacional saliendo de Rusia, no lo podemos comprar online, hay que comprarlo en Rusia y lo haremos cuando lleguemos a San Petersburgo. También nos falta planear Mongolia en donde puede ser que haga más frío en octubre y también los pasajes para China que hay que comprarlos en Ulan Baator, no es posible en internet.

 

China no tenemos planeado nada todavía. La visa la obtendremos en una Oficina del consulado en Hamburgo, necesitamos también los hoteles reservados aunque los cambiemos luego, para mostrar nuestro itinerario en china, que es lo que les interesa.

Como no tenemos pasaje de entrada ni salida, haremos una declaración escrita de como lo haremos y eso ya alcanza.

 

En China pensamos quedarnos algunos días en Peking luego en tren a Shanghai, también algunos días, visitaremos seguramente a nuestro amigo Christian que vive allí.

Después Guangzhou La antigua Cantón, queremos ver de nuevo los mercados que nos fascinaron hace algunos años.

Todavía no sabemos cómo o por donde saldremos de China, tal vez Hong Kong o Por Vietnam, Hanoi y tampoco sabemos por dónde empezaremos a volver, Bali? Java? Singapur?

Si fuéramos a Bali, hay luego un interesante tren hasta Jakarta y también hay un tren de Singapur-Kuala Lumpur Bangkok. Veremos…….

 

 

 

 

 

 

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