Auf geht’s!

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Es ist grau, früh und es regnet – ein guter Moment, um abzuhauen. Wir fahren nach Süden. Eigentlich nach Südwesten, nach Köln. A 1 bis kurz nach Bremen, Frühstück in der Provinz, dann doch wieder Autobahn. Köln, Maternushaus. Wir wohnen in der Erzdiozöse bequem und günstig (für 57€ inkl. Frühstück). Unseren Plan, den frühen Sonntag im Museum Ludwig zu verbringen, kippen wir und machen uns sofort auf den Weg. Erst noch mal eben in den Dom, auf den man sich verlassen kann: Er ist eingerüstet. Und voll. Auf der anderen Seite der Domplatte, vorbei am Hauptbahnhof,  das Museum Ludwig. Uns interessiert die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt (mit fast 700 Werken), aber auch die beeindruckende Sammlung der bei den Nazis verbotene Kunst, die ein Kölner Rechtsanwalt gerettet hat.

Anschliessend sind wir fix und fertig, ruhen uns im Hotel ein bisschen aus, bevor es ab ins wilde Nachtleben geht…

 

Das wiederum beginnt und endet im „Brauhaus Päffgen“, einem urigen Wirtshaus, in dem in unserem Fall der Köbes (= Kellner) noch mehr Kölsch als wir getrunken hat. Wir waren mit je fünf zu Bierhaxe und gepökeltem Schweinebraten eher zurückhaltend, aber der Typ war im Training. Zu Fuß einen guten Kilometer zurück in die Diözese – ein schöner Start der mit dem Entschluss endet, die Rembrandt-Ausstellung im Wallraff Richartz Museum morgen zu schwänzen. Wir haben in Amsterdam schon so viel Rembrandt gesehen…

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