Skyline Drive Virginia

Bedauerlicherweise sind wir wieder viel zu früh puppenlustig. Gegen sechs wird schon mal Kaffee gekocht, nach liederlichen Mit-Quizzern gefahndet und schließlich gegen 8 aufgestanden. Das Gepäck ist schnell zusammengesammelt und der Check-Out aus The Normandy kein Problem. Unser Taxifahrer zur Union Station ist froh, dass heute am Samstag so wenig los ist auf den Straßen von Washington D.C.. Georgetown sei jetzt schon wieder dicht, jammert er.

 

Am Bahnhof fällt zuerst einmal eine elegante Hochzeitsgesellschaft auf, die auch bei der Queen zur Garden Party geladen sein könnte. Schicke Damen mit traumhaften Hütchen, die Herren passend in gut sitzenden Anzügen. Da geht einem doch das Herz auf. Es geht am Schalter von Alamo wieder zu. Der unentwegt Kaugummi kauende Typ will uns natürlich wieder einmal alles aufschwatzen, dafür aber nicht mit dem gebuchten Wagen rausrücken. Wir rangeln ein bisschen rum, dann haben wir einen Viertürer mit etwas Platz. Jedenfalls theoretisch. Praktisch bekommen wir im Parkhaus eine Nissan-Kiste ohne Gepäckabdeckung. Das wird nichts. Also tauschen wir das Auto gegen einen anderen Nissan in einer himmelschreienden Farbe: Kuhblau metallic. Hat nur einen einzigen Vorteil, denn das Auto ist auch auf großen Parkplätzen sofort zu erkennen. Zugelassen in New York. Mehr Yankee als wir geht dann auch nicht…

 

Aber das soll uns alles nicht kümmern. Wir drehen eine Runde über die Constitution Avenue, nicken dem Weißen Haus und Herrn Lincoln noch einmal zu und entschwinden über den Potomac nach Westen. Highway 66 – nicht zu verwechseln! – bringt uns zunächst auf direktem Weg zu einem Riesen-Walmart in Front Rouge, Virginia. Wir kaufen Brot, Butter, Schinken, Käse, Wein, Gläser, Korkenzieher, Obst und Kram, schlingen ein Sandwich runter und sind  kurz vor drei am Eingang zum Shenandoah National Park. 20 Dollar Eintritt und der Skyline Drive gehört für die nächsten 180 Meilen uns.

 

Leider, leider, sehen wir keinen einzigen Bären, dafür zwei Eichhörnchen, eine Handvoll Hirsche, zwei Adler und einen hübschen Vogel, der vielleicht eine Art Kranich ist. Oder ganz etwas anderes. Das Wetter ist schön, bewölkt, aber sonnig, so um die 17, 18 Grad. Die Straßenverhältnisse im Nationalpark sind perfekt. Wirklich überall, wo es einen schönen Blick gibt, gibt es auch eine Parkbucht. Wir saugen die Schönheit Virginias mit den Augen auf. Streckenweise hat man den Eindruck, durch ein riesiges Gemälde zu fahren. Die sanften Hügel, der weite Blick – perfekt. Schöner, als ich gedacht habe. Sogar ohne Petzi, den blöden Bären. Wir begegnen vielen Wanderern und uns kommen einige Radsportler entgegen. Eine Herausforderung bei dem ständigen Auf und Ab auf dem Kamm dieses Gebirges.

 

Am Ende des Nationalparks lauert Waynesboro, wir checken unerschrocken für 75 US in ein Super 8 Motel ein. Nix Dolles, tut aber auch nicht weh. Zum Dinner wollen wir ein Steakhaus auf der anderen Seite des Highways. Weil’s es aber keine Fußgängerampel am Highway gibt, machen wir es wir die Amerikaner: Wir fahren die winzige Strecke zum Outback mit dem Auto. Es gibt es frisches Fosters, guten Salat, ein Steak mit grünem Spargel für mich, ein mit Ahornsirup glasiertes Kotelett mit Knoblauch-Kartoffelpüree und Brokkoli-Gemüse für Juan. Gegen halb zehn sind wir wieder im Motel und hoffen, auf irgendeinem Kanal den Boxkampf aus Vegas sehen zu können. Das klappt allerdings nicht; vermöbelt wird im Pay-TV nur gegen Cash.


Skyline-Drive Virginia

Lamentablemente hoy también nos despertamos muy temprano, hicimos café a las 6 y a las 8 nos levantamos, rápidamente luego de ducharnos hicimos nuestro equipaje y luego el check out de nuestro hotel The Normandy.
El taxi que nos llevo hasta la Unión Station estaba contento que hoy sábado a la mañana el tráfico fuera tan poco.
Cuando bajamos del taxi en la estación, lo primero que vemos es un grupo de personas que van o tendrán un casamiento, vestidas muy elegantes, con mujeres con sombreros como si fueran al casamiento de una reina inglesa.
Seguimos caminando hasta Álamo, la compañía donde alquilamos el auto, en el mostrador nos atiende un empleado mascando chicle y luego de entregarle nuestra reserva, registro y documentos, nos dice que tiene solo un auto de días puertas, para nosotros un poco incomodo, preguntamos si no tiene otro y nos dice primero que no. Estábamos un poco fastidiados porque nuestra reserva era por uno de cuatro puertas. Le volvemos a insistir que nuestra reserva es por uno de 4 puertas y sin ninguna explicación de pronto, nos da uno como nosotros queríamos. Aparentemente ante nuestra postura tenía el auto que alquilamos, luego como buen vendedor trato de vendernos, sin éxito seguros extras y navegación.
Buscamos el auto en el estacionamiento y nos dan un Nissan compacto muy nuevo, cargamos nuestro equipaje y notamos que al cerrar la puerta de atrás, el equipaje queda expuesto, porque falta una tapa extra, no nos gusta salir así, porque es inseguro. Pedimos si no tienen otro y nos dan un Nissan también más grande, con baúl cerrado y de un color azul cielo metalizado registrado en New York. Mas yankees que nosotros con ese auto, no hay. Además con ese color el auto lo reconocemos enseguida en los grandes estacionamientos que hay aquí.
Salimos damos vuelta en la Constitution Ave., pasamos nuevamente cerca de la Casa Blanca y por el monumento del Sr. Lincoln y luego mas adelante cruzamos el río Potomac en dirección oeste hacia la Highway 66 (no confundir con la Ruta 66, es otra). Ella nos lleva primero hasta un supermercado Walmart en Front Rouge, Virginia. Compramos allí pan, manteca, queso, jamón, fruta, vino, una pequeña caja heladera y un sacacorchos, para estar equipados por el camino .
Un cuarto de hora antes de las tres de la tarde, estamos en la entrada del Shenandoah National Park, pagamos la entrada de 20 dólares y la Skyline Drive, es nuestro por las siguientes 180 millas.
Lastima no vimos ningún oso por el camino, pero si ardillas, ciervos, águilas y un pájaro muy lindo y grande con cabeza algo roja, que no sabemos como se llama. El tiempo esta soleado con algunas nubes y temperatura de 17, 18 grados. La carretera en el Parque Nacional es perfecta, y en cada lugar donde hay una vista linda, hay estacionamientos.
Estábamos encantados con el paisaje de Virginia, con anchos valles, con bosques de distinto color y en primavera, con vistas también onduladas, nos gusto mucho, mas de lo que pensábamos, también a pesar de no poder ver los osos.
En el camino nos encontramos con gente caminando y otros también practicando ciclismo, difícil, por las subidas y bajadas.
Al final del Parque Nacional está la ciudad Waynesboro, en un motel Súper 8, pasamos la noche. A comer fuimos a una parrilla, que estaba al otro lado de la Highway, solo a unos pocos metros del motel, pero como no había caminos para cruzar, hicimos como hacen todos los norteamericanos, fuimos con el auto. Tomamos cerveza Foster, pedimos ensalada, Birgit comió Steak con espárragos y yo costilla de cerdo con brocoli y puré con ajo.
A las 22:30 estamos en el Motel nuevamente y esperamos poder ver el combate de boxeo desde Las Vegas, entre ???, per no fue posible, lo pasaban solo en Pay-TV

Kommentar (1)

  1. Sabine

    Ihr Lieben, bei grusigstem Aprilwetter, das sich auch am 3. Mai noch eifrigst hält, macht es mal wieder großen Spaß, in Euren Zeilen zu schmökern und mit Euch durch Washington zu wandeln!!!

    Die Situation im Flieger erinnert mich an einen unserer Rückflüge von den Malediven… Einen der wenigen Buisiness Flüge gegönnt und zwei randalierende Kinder, die selbst den Pursor zur Weissglut brachten und einen Mitreisenden, italienischen Familienvater, bis kurz vor eine Schlägerei… Die Maschine konnte doch in der Tat nicht pünktlich starten, weil die beiden Ungeheuer sich nicht einigen konnten, wer bei Mami und wer bei Papi sitzt – und die Eltern bekamen es auch nicht in den Griff… Grrrrrrrrrrrrrrrr!!! (Zuvor hatten sie im Airport schon die Lounge in Schutt und Asche gelegt…)

    Sehr viel Spaß hatte ich auch in Sachen Hund in Buggy…!!! Das kenne ich aus Baden-Baden – mehrfach!!! Zum Brüllen, oder?!

    Und Euer Auto gefällt mir natürlich auch. Du hast Recht, sehr sicherer Wiedererkennungswert! :)))

    Hier neigt sich schon das WE seinem Ende und Wulf packt schon wieder für HH. Habe noch ein wenig „Heimweh“ nach Muscat; es war einfach zu schön dort!!!

    Ihr habt sicherlich heute schon wieder die einen oder anderen 100 Meilen absolviert, bin weiterhin gespannt auf Eure Berichte. Danke schon mal.

    Liebste Grüße und bis die Tage,
    Sabine + Co.

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