Shopping

Texto en español abajo

Wenn „Shop ‚til You Drop“ bedeutet, dass es ausreicht, ein Kabelchen bei Apple für 29 Dollar zu kaufen, haben wir diese Aufgabe in New York gemeistert. Allerdings wurde unser Shoppingkonto in Florida erheblich erhöht. Denn wir haben Möbel gekauft… Der Reihe nach!

Hier ist es mit um die 30 Grad mollig, und wenn man ohne Hut und Schirm am Strand herumlungert, wird man schnell wunderlich… Da uns ja immer noch die Bettflucht plagt, haben wir uns schon früh morgens auf den Weg am Meer entlang gemacht. Der knallweisse Sand hat die Konsistenz von Puderzucker. Und das Wasser ist sicher 25 Grad warm. Während wir so am Meer längs laufen, sehen wir sie. Ganz nah. Delfine! Wunderschön, wir sind viel zu begeistert, um ein Foto zu machen. Aber man kann ja Flipper gucken – so sehen Delfine aus. Zwei prächtige Tierchen scheinen uns zu begleiten. Ganz fein 🙂 Dazu gucken uns noch ein paar Seevögel über die Schulter, was will man mehr? Juan will gucken, wie auf einer Baustelle mit Holz gearbeitet wird, als wir auf dem Rückweg zum Hotel sind. Ein, zwei Meilen später werfen wir Shorts und Hemden von uns und stürzen uns in die Fluten. Das Wasser ist bewegt, entsprechend unklar durch aufgewirbelten Sand. Und wunderschön. Als wir wieder rauskommen und ein bisschen angetrocknet sind, vermisst der Meine eine Sandale. Als Diebstahl ausgeschlossen und auch mir keinerlei Schuld nachgewiesen werden kann, erinnert er sich… Auf der Baustelle… Juan joggt am Strand zurück und ich versuche, meinen Lachanfall zu unterdrücken. Tatsächlich trägt er den Schuh zwanzig Minuten später wie eine Trophäe vor sich her:-)

Da noch nicht klar ist, ob wir in ein Zimmer mit Kitchenette umziehen können, haben wir bisher nix eingekauft und frühstücken für 9 Dollar die Nase vom Buffet im Hotel. Gleich elf Uhr, die ersten Amis scharren schon in der Bar mit den Hufen. Es ist nie zu früh für eine Margarita. Wir beschließen nach dem Frühstück, uns mit dem Auto auf der Insel umzusehen und Wasser und Wein bei Publix einzukaufen.

 

Dieses Fleckchen Erde ist wirklich schön. Schräg vor uns Richtung Norden liegt Sanibel, da werden wir sicher noch hinfahren. Zunächst aber gucken wir ein bisschen nach Süden: Bonita Springs, lover’s key – wunderschöne Strände, viel Grün und dazu viele Naturschutzgebiete. Auffällig ist, dass wirklich nirgendwo Müll herumliegt. Und dass es an keinem der Strände laute Kioske etc gibt. Viele, viele Leute lassen irgendwo ihr Boot zu Wasser und juckeln beschaulich übers Meer. Sehr, sehr schön! Hier werden wir noch einiges entdecken.

 

Zurück in die Wirklichkeit. Supermarkt Publix.Wir arbeiten unsere Shopping liste ab, Wein und Wasser plus Korkenzieher – immer schön pfiffig sein! – und fügen Brot, Schinken, Käse, Obst, Yoghurt hinzu, damit wir unabhängig bleiben. Der für die USA günstige Supermarkt lässt sich preislich ungefähr bei unseren Edeka-Läden einordnen. Discounter-Preise à la Lidl/Aldi gibt es hier nicht. Lebensmittel sind also teurer und vor allem muss man suchen, bis man Normalportionen von allem findet. Fast alles ist überdimensioniert. Besonders in der Abteilung für Chips können wir kaum fassen, wie groß die Beutel sind. Später sehe ich am Strand ein vielleicht dreijähriges Mädchen in eine Chipstüte grapschen, die ihr bis zur Brust geht. Niederschlag findet diese Art von Gigantomanie leicht erkennbar auf den Hüften…

 

Und davon sehen wir reichlich am Strand. Dort gibt es beach Cabins zu mieten: zwei Holzliegen mit Auflagen unter einem halbrunden Verdeck – vergl. Geisterbahn auf dem Dom – für 15 Dollar plus Tax am Tag oder zwei Liegestühle mit Schirm für 20/Tag. Wir bleiben zwei Wochen, das läppert sich. Zunächst schnappen wir Handtücher vom Hotel, werfen uns in den Sand und eigentlich immer wieder ins Meer. Erkenntnis: ohne Schutz kann man hier wirklich nicht liegen. Tut außer uns auch keiner…

 

Abends stehen wir also wieder bei Publix und kaufen Hühnerflügel fürs tellerlose Abendessen im Zimmer – Besteck habe ich im Restaurant geschnorrt – sowie zwei Beachstühle à 9,99 und einen Schirm für 14,99. Wie erwähnt: wir haben Möbel gekauft. Darauf trinken wir einen schönen Weißwein von Mondavi und freuen uns auf den Sonntag.

 

Eines sollte nicht unerwähnt bleiben: ich bin hier für den deutschen Text zuständig, Juan für die spanische Fassung und die Fotos. Welche Fotos? Eben!

 

De compras fuimos en NY solo una vez para comprar un cable para el Ipad en el Apple Store. Pero en Florida nuestras compras aumentaron notablemente, hemos comprado muebles, mas abajo se explica.
Bien temprano en la mañana salimos de la cama ansiosos de caminar al lado del mar, con 30 grados de calor y una playa de arena blanca y fina como azúcar impalpable y un agua clara y con 25 grados . Al caminar a la orilla los vimos y eran dos, muy cerca nos acompañaban delfines, difícil para fotografiarlos pero estaban ahí como Flippers 🙂
Yo me separo un momento de Birgit para fotografiar una obra en construcción frente al mar y un par de cientos de metros mas adelante decidimos volver al hotel. A medio camino nos metemos en el mar para refrescarnos un poco, al volver a la playa buscamos nuestros zapatos y compruevo, para mi asombro que me faltaba uno..?? no entendía..hasta que me doy cuanta que lo perdí caminando, vuelvo corriendo el camino recorrido y al llegar a la obra en construcción que había fotografiado lo encuentro, tuve suerte 🙂
Cuando llegamos al hotel desde la playa ya estaban los primeros „amis“ en el Bar del pool con sus martinis y margaritas.
Nuestra habitacion no tiene Kitchenette, como nosotros queriamos, pero tiene una heladera grande y maquina para hacer cafe, por lo tanto decidimos hacer algunas compras en el supermercado, en nuestra lista teníamos en primer lugar vino, agua, pan, fiambres, yoghurt, ect.
Como en nuestro hotel, 2 reposeras con sombrilla cuestan alquilarlas por día 20 dolares y nosotros estamos 15 días el resultado, nos mostró rapidamente que necesitabamos „muebles propios“.
En el supermercado compramos dos reposeras a 9,99 dolares cada una y una sombrilla por 14,99 dolares y solucionamos el problema, cuando nos vayamos alguién heredara los mismos y para nosotros es la mejor solución, sin protección contra el sol, impensable estar en la playa.

Kommentare (2)

  1. Natz

    Zurück vom polnischen Ostseestrand habe ich heute Eure Reise „nachgelesen“.
    Sehr sehr schön! Weiter so.
    Erholt Euch, grüßt mir Toyota und wenn „Wörner“ Gefahr signalisiert: Nix wie ab into the shelter

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    1. admin (Beitrag Autor)

      Toyota grüßt herzlich zurück! Groß geworden, das Bündel! Und wörner ist sicher längst in den ewigen Schelter gekrochen. Dafür gehen wir mal gucken, ob Edison ein Licht aufgeht. Über Polen musst du berichten!

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