Sanary – wir sind wieder da!

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Es ist schon ein paar Jährchen her, dass wir unsere xies hier in Sanary-sur-mer ein paar Tage besucht haben. Später waren wir zwar auch noch in der Gegend, haben aber nicht hier gewohnt. Nun also unser Appartement mit atemberaubender Terrasse mit Blick über den Hafen mitten im Ort.

 

Zwar haben wir in der dunklen, engen Höhle ganz gut geschlafen, aber beschlossen, dass wir umziehen, um gleich morgens Licht zu sehen: einen Stock tiefer in den, eh, Salon. Die Terrasse ist, bleibt und wird unser Esszimmer, duschen werden wir zwangsläufig auch oben, aber ansonsten bleiben wir eher auf einer tieferen Ebene. Dass es auf der auch noch ein WC gibt, bestärkt unseren Plan.

 

Korrektur zur Wohnung: der Salon nebst Küche befindet sich im zweiten, die Terrasse im dritten Stock. In der ersten Etage gibt es eine Art Wirtschaftsraum mit Waschmaschine. Die ist leider kaputt. Weil wir aber die Bettwäsche im 2.  unbedingt waschen wollen/werden/müssen, ist das blöd. Google hilft: Schräg gegenüber dem Traiteur O Faim Palais, den wir uns schon für kulinarische Köstlichkeiten für zuhause auseguckt haben, befindet sich ein Waschsalon.

 

Laken und Decken sind subito abgezogen, der Kessel Buntes rotiert für fünf Euro, und wir haben eine Stunde Zeit. Die wollen wir auf dem kleinen Fischmarkt verbringen, der täglich im Hafen stattfindet. Im Vorübergehen bestellen wir beim Traiteur noch ein gegrilltes Hähnchen für heute Abend.

 

Überraschung im Hafen! Ausser vier, fünf Fischbuden gibt es einen wunderbaren Markt mit Obst, Gemüse, Spezialitäten – ebenfalls täglich. Quel bonheur! Wir werden höchstwahrscheinlich das Auto nicht anfassen und uns auf diesem Markt täglich mit Frischem versorgen. Eine Küche haben wir ja. Wir schnappen uns ein paar Tomaten und auf dem Rückweg zur Lavarie noch ein paar baguettes, stopfen die Wäsche in einen Trockner und holen aus dem Auto Sommerliches: kurze Hosen, tshirts.

Erstes, opulentes Frühstück auf der Terrasse, dann „Umbau“, aber unauffällig, weil heute gegen sechs Pascale, unsere Vermieterin, bonjour sagen will. Danach installieren wir uns mit Rechnern und Elektronik gemütlich auf unserem Hochsitz, der zum Glück über einen Sonnenschutz verfügt. Besser kann es kaum sein. Im Hafenbecken beobachten wir einen Schnorchler, der bei 16,5 Grad Wassertemperatur ohne Anzug offenbar eine Boje festmachen soll, über uns kreist und kreischt eine Möve, wenige Touristen schlendern nach dem Mittagessen durchs Dorf. Unaufgeregt. Wunderbar.

 

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