Monsun 1 in Hoi An

Es schüttet wie aus Eimern, dazu geht ein ordentlicher Wind. Wir sitzen im offenen Restaurant, direkt am Fluss, und schauen zu. Man muss den Monsunregen mit all seiner Kraft mögen. Wir mögen ihn.

 

Schon früh morgens in Hue ist der Himmel grau und es gießt, als wir aus unserem Indochine Palace auschecken. Kurze Taxitour zum Bahnhof, kurze Wartezeit – und wieder sind wir in einem dieser Züge, die nichts zu tun haben mit dem niedrigsten Standard in China. Die meisten, die in Wagen 3 sitzen, haben eine lange Nacht hinter sich: der SE 3, den wir hier nach Da Nang nehmen, kommt aus Hanoi. Entsprechend unselig ist auch wieder alles… Aber es sind ja nur zweieinhalb Stunden über den Wolkenpass bis zu unserem nächsten Ziel. Die Strecke, heißt es, sei die schönste, die der Reunification Express zurücklegt. Das ist schwer nachzuvollziehen: Hier vereinigen sich nur Regen und tief hängende Wolken zu einem undurchschaubaren Mischmasch. Manchmal klart es auf und lässt so einen Blick auf den undurchdringlichen Regenwald oder die wilde Küste zu. Aber meistens hält das Wetter dicht.

 

Erstaunlicherweise steht am Bahnhof von Da Nang tatsächlich ein Fahrer, der mit Namensschild auf uns wartet – das Hin und Her per Mail, das mit „See you at the airport“ glücklos zu enden schien, hat dann doch noch zum Erfolg geführt.

 

An der Straße von Da Nang nach Hoi An reiht sich Luxusressort an Luxusressort. Nur: Im Moment ist keine Saison, es sind alles Geisterhotels. Uns schwant Böses. Zum Glück hat der Fahrer ein Einsehen und fährt an den Marmorpalästen rechts des Weges vorbei. Eben weil es hier Marmorbrüche gibt, gibt es auch diese Läden. Drei Meter hohe Buddhas, Ganeshas – alles da von riesig bis mini. Ohne uns. Dafür werden wir im Hoi An Beach Resort schon erwartet. Unser Zimmer ist ganz schön, aber leider etwas klamm, weil trotz des Regens darauf verzichtet wurde, die Terrassentür zu schließen. Naja, das kriegen wir auch noch trocken. Zum Glück haben wir die Klamotten ja in Hue gewaschen. Hier wollen wir nun sieben oder acht Nächte bleiben. Kaum haben wir Safe & Bad erobert, sitzen wir auch schon im Restaurant. Das ist so ein Platz, an dem man Stunden verbringen kann. Auf dem Fluss Fischerboote, zum Teil mit Ruder, zum Teil mit erstaunlich ruhigem Motor, Angler am Ufer, ein einsamer Stand-up-Paddler – alles sehr beschaulich! Man muss einfach nur gucken. Ist ein bisschen Yoga 🙂 Wir essen zwei Riesengambas vom Grill (dazu eine Würzmischung aus Szechuan-Pfeffer, Salz und Limonensaft) und eine Portion gebratenen Reis mit allem Schnickschnack, also Gambas, Ei, Gemüse, teilen Tigerbier und kommen langsam an. Schön hier. Trotz oder wegen des Monsuns. Übrigens sprechen wir auch schon nahezu fließend Vietnamesisch. Ga heißt Bahnhof, bia heißt Bier. Damit kommt man schon gut voran 🙂

 

Erwähnenswert ist noch unser Abschiedsessen in Hue im Hotel-Restaurant Serene. Das wird bei Tripadvisor als Nr. 1 von allen Restaurants der Stadt ausgewiesen. Wir sind früh los, ohne Reservierung. Und somit um halb sieben die einzigen Gäste, werden entsprechend von allen Seiten so verwöhnt, als wären wir königlicher Besuch. Es gibt zwei typisch vietnamesische Gerichte nach hervorragenden Frühlingsröllchen: Huhn mit viel frischem Gemüse und Cashew, außerdem schmale Reisnudeln mit Schweinefleisch vom Grill, ein paar Salatblättern und einer fein-würzigen Erdnusssauce (wird alles vorsichtig vermengt, werde ich mal nachkochen). Zum Schluss teilen wir uns noch einen Apfelpancake. Zwischendurch kommen zwei Mädels mit Cocktails an unseren Tisch: eine Aufmerksamkeit des Hauses und überhaupt die allerersten, die die görls jemals geschüttelt haben. Beide mit Schnaps und Kokosmilch, ganz gut. Die Mädchen waren allerdings so süß, dass wir sie über den Klee gelobt haben. Alles zusammen hat übrigens keine 15 Euro gekostet! Und das entzückende Personal lässt uns wissen, dass es bei unserem nächsten Besuch noch eine ganz besondere Überraschung für uns habe. Leider müssen wir abreisen… Anschließend hat mein Kreislauf keine Lust mehr auf die Wanderung ins Hotel, deshalb ein Taxi. Heute ist alles wieder gut und ich gucke mir den Regen und die bewegten Palmen an. Wir haben beschlossen, es uns in Hoi An ein paar Tage gemütlich zu machen. Eigentlich ging der Plan in Richtung Strand und Wellen, aber das sieht im Moment nicht so aus. Mal sehen, was passiert…

Monzón 

Sentados en el Restaurant del hotel al lado del río, vemos como el agua cae a baldasos. La lluvia del Monzón te tiene que gustar, para disfrutarla y a nosotros nos gusta.
Ya cuando estábamos en Hue, saliendo del Indochina Hotel, estaba el cielo bien gris. Después de un corto viaje en taxi y una corta espera en la estación, estábamos nuevamente en uno de esos trenes, que nada tienen que ver con el peor de China. La mayoría de los pasajeros dejaron atrás una larga noche. El SE3 que tomamos para ir a Da Nang, viene desde Hanoi ylos pasajeros durmieron toda la noche en asientos, sabemos como, pero son sólo dos horas hasta DaNang.
Este trayecto dicen, es el más lindo del tren de la reunificación, va siempre entre la montaña con selva y el mar. El tiempo no ayuda a ver todo, pero a veces aclara un poco y podemos ver lo lindo que es o por lo menos imaginarlo.
Cuando llegamos a Da Nang, en la estación nos estaba esperando el chofer del remise del hotel, con un cartel con nuestro nombre. No estábamos seguros que el iba a estar, por que por Mail, cuando avisamos que llegábamos a la estación de tren, ellos contestaban siempre, el chofer va a estar esperando en el aeropuerto 🙂
Nos llevo en 45 minutos hasta Hoi An, una pequeña ciudad donde está el hotel. Por el camino pasamos primero por una parte de la ciudad de Da Nang donde antiguamente estaba una base aérea de los norteamericanos, con sólo un par de viejos angares, seguramente para proteger a los aviones y el resto solo construcciones nuevas, de la base no se reconocía nada. También como esta es una zona donde seguramente hay mármol, había en el camino muchos negocios con figuras, especialmente budas, talladas, algunas de dos o tres metros de altura.
Del lado del mar el camino tiene muchos hoteles o resorts nuevos y en construcción.
Nuestro hotel por suerte es bastante lindo, se llama Hoi An beach resort y está al lado de un río y crusando la calle está la playa. La habitación también nos pareció bien, sólo que como no es temporada alta, no se debe usar mucho y estaba un poco húmeda.
La dejamos con el aire acondicionado funcionando y como cuento arriba, fuimos al restaurante que da al río a ver como llovía.
En el río hay algunos pescadores en botes de remo en un paisaje muy tropical, con orillas de palmeras y bananos.

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