Limits

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Das Apartment in Caseres ist riesengross, komfortabel eingerichtet, der Blick aufs Meer grossartig. Aber der Verkehr auf der A7, der Schnellstrasse, die uns vom Meer trennt, nervt. Wir müssen ein bisschen aufpassen, dass wir uns nicht gegensetig in eine Geballte-Fäustchen-Situation hineinquatschen, deshalb klettern wir nach einem gemütlichen Frühstück wieder über den Ziegenpfad zur Fussgängerbrücke, die uns als einzige Möglichkeit ans Meer führt. Gestern ging’s rechtsrum, heute laufen wir mal nach Norden. Schon nach knapp zwei Kilometer  am Strand entlang stossen wir nicht nur ans Ende der Promenade, sondern auch ans Ende der Spaziermöglichkeit, will man sich an der Schnellstrasse nicht in Lebensgefahr bringen. Das nervt.

 

Morgen werden wir das Auto nehmen, um irgendwo eine vernünftige Laufstrecke zu finden. Zugegeben: Gemault wird hier auf relativ hohem Niveau. Die Wohnung liegt in einem moderneren Komplex, der nichts zu tun hat mit den Bienenwaben, die hier zu Tausenden zu Ferienwohnungen zusammengebastelt wurden. Aber die Idee, in dieser Gegend mal die fiesen Monate Januar und Februar zu verbringen, haben wir geknickt. No way!

 

Was sich die Gestalter bei der Integration des Pools gedacht haben, wird sich uns sicher nie erschliessen. Eine Abkürzung führt durch die Tiefgarage, der normale Weg erst einmal ums Haus herum. Dann geht es über eine Art Serpentinenweg zum Pool, an dem es aber keine Liegen gibt. Weil wir das vorher schon gesehen hatten, hat Juan Klappstühle unterm Arm. Natürlich sind wir auch hier mutterseelenallein. Das Wasser ist kühl, aber für ein paar Runden geht es gut. Der Argentinier kneift: zu kalt…

 

Zeit für einen Weisswein zu Schnittchen auf dem Balkon. Morgen müssen wir irgendwie aktiver werden. Oder?

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