Ente gut, alles gut

Es ist grau in grau und auch ein wenig frisch: Heute wird mal nicht gegolft, heute wird geräumt. Da ist es natürlich gut, so viel Platz zu haben. Das „Thommy-Zimmer“ wird zur Packstation.

 

Während Juan das Auto wäscht – es sieht aus wie nach einer Wüstensafari – klaube ich erst einmal zusammen, was wieder mit muss. Auch hier sind Golfbags und Trolleys eindeutig Sperrgut, aber es nützt ja nichts – irgendwie wird es wieder gehen.

 

Als Juan fünf Euro ärmer und mit blank geputztem Auto wiederkommt, mache ich gerade den großen Koffer zu. Mit lauter Kleinkram wie Malsachen, für die wir nicht eine Minute Zeit hatten, und anderen Dingen, die wir erst einmal sicher nicht brauchen, füllen wir den Hohlraum, der für einen Ersatzreifen vorgesehen ist.

 

Juan sammelt dann seine Sachen zusammen, aber da wir ja morgen auch noch Golf spielen wollen, kann nichts mehr ins Auto getragen werden. Also halten wir eine kleine Siesta, bevor wir uns halb sieben auf den Weg in den Ort machen.

 

Abschiedsessen mit den XYs bei Steve, unserem begabten Schotten. Wir haben noch mal seine Ente bestellt, die man besser kaum essen kann. Schon auf der Straße treffen wir unsere Freunde und Sonia, Steves bessere Hälfte. Erstaunlicherweise, denn im Restaurant sind schon zwei Tische besetzt. Aber wie immer warten alle gespannt auf Steves kulinarische Köstlichkeiten –  da kann sich Sonia noch ein Päuschen gönnen. 

 

Die Tierchen sind wieder einmal fabelhaft. Und diese Sauce! Das Geheimnis sind Grand Marnier und Porto für die Farbe, verrät der Koch. Wir genießen bis aufs letzte Fitzelchen. Wunderbar!

 

Und da die XYs endlich mal Kitekat  unsere walisische Barfrau, kennenlernen wollen, fahren wir gemeinsam ins Pengouino. Nix Kitekat – immer noch auf Kreuzfahrt? Hoffentlich hat sie nicht irgendwo eine Corona-Quarantäne erwischt! Also nur einen hervorragenden Bico – so heißt hier der Espresso, und der beste kommt von Delta – und Grand Marnier. Merkwürdig, dass wir übermorgen tatsächlich abhauen…

 

 

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