Bildschöne Fleckchen Erde!

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Es gab heute genau zehn Minuten leichten Niederschlag. Selbstverständlich standen wir genau da auf der Driving Range des Penina Golfclubs. 50 zum Teil richtig mies geschlagene Bälle später klart es dann natürlich auf. Wir gehen dennoch nicht auf die Runde, weil wir dem Wetterfrieden trotz 19 Grad nicht so recht trauen.

 

Die Anlage mit insgesamt drei Plätzen ist übrigens die älteste an der Algarve, wurde in den 60er Jahren von Henry Cotten gebaut. Und natürlich immer wieder verbessert und modernisiert. Sehr hübsch, muss man sagen.

 

Statt in Bewunderung zu erstarren,  fahren wir vom Golfplatz ein paar Kilometer weiter östlich nach Portimão. Kleine Besorgung im Shopping Center.

 

Nach diesem Kulturschock erst einmal nach Hause. Oder? Kurz nach der Stadt sehen wir einen Hinweis auf den Strand von Anhor. Kann man sich ja mal angucken. Die Straße ist eng und viel befahren, doch bevor ich anfangen kann zu nölen, stehen wir auch schon auf dem Parkplatz am Strand.

 

Kein Wunder, dass der strandnahe Campingplatz pickepacke voll ist! Die Bucht ist ein Traum! Langer, feiner Sandstrand, am östlichen Horizont eine bemerkenswerte Steilküste mit den typischen Felsbrocken davor.

 

Aber es wird noch viel besser! Westlich sehen wir zwei Strandrestaurants, die durch Holzstege verbunden sind. So sieht es auf den ersten Blick aus. Tatsächlich aber ist der Weg der Einstieg in ein weitläufiges Naturgebiet bis hinunter zum Fluss. Und überall diese Holzwege. Dazu scheint inzwischen auch richtig die Sonne – wir sind hin und weg! In der geschützten Flussmündung liegen auch noch traumhafte Yachten: Katamarane, Rassys – vom Feinsten! Außerdem gibt es alle paar (Kilo)meter Bänke, von denen aus man einfach nur rumsitzen und gucken kann. Stundenlang. Es laufen außer uns nur ein paar Gestalten herum – traumhaft!

 

Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir zuhause. Und haben Hunger, denn außer einem Croissant beim Bäcker morgens haben wir nichts gegessen. Also ein Sandwich, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Mal sehen, was wir heute noch machen. 

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