Phnom Penh – magische Schönheit

Das ist mal wieder eine Stadt zum Liebhaben: Morgens, kurz nach Sonnenaufgang , gucken wir uns die kambodschanische Hauptstadt schon mal aus unserem Zimmer im 8. Stock des Harmony Hotels an. Großartig! Dass ausgerechnet wir, die erklärten Marktfreunde, direkt an einem solchen wohnen, musste wohl so sein. Nach dem Frühstück sind wir also unterwegs. Der Markt scheint rund um die Uhr zu funktionieren. Wer müde ist, legt sich irgendwo hin, der Rest macht einfach weiter. Verkauft werden Gemüse aller Art, Obst, Fleisch, Haushaltsgeräte, auch ein paar Klamotten. Erstaunlicherweise sehen wir hier, nur 100 Meter von der Flaniermeile der Touristen entfernt, keinen einzigen Westler. Seltsam. Aber diese Erfahrung machen wir nicht zum ersten Mal. Wovor fürchten sich die Leute? Vor den Gerüchen? Naja, die sind bei über 30 Grad durchaus kräftig. Aber nicht so, dass wir auf das Markterlebnis verzichten würden! Irgendwo im Innersten gibt es dann auch noch Garküchen, daneben ein paar Friseure, buddhistische Mönche sprechen mit einer Fischfrau Gebete, Rikschafahrer buhlen um Kundschaft. Kurzum: wunderbar!

Wir würden ganz gern den Königspalast mit der Silbernen Pagode besichtigen, aber unser Fischkafahrer sagt uns vor der Fahrt (!), dass das vor 14 Uhr nicht möglich sein wird. Das hat nicht etwa mit dem heutigen Unabhängigkeitstag zu tun, sondern mit den normalen Öffnungszeiten. Weil wieder alles trieft und klebt beschliessen wir, erst mal wieder Richtung Hotel und damit Richtung Pool zu laufen. In einem Café beobachten wir noch die vorbeiziehenden Leute – es gibt erstaunlich viele Franzosen in Phnom Penh. Aber es ist Zeit für den Pool, an dem es allerdings keinen Platz für uns gibt. Also ziehen wir eine Treppe Häher auf die Dachterrasse. Juan schiebt zwei Liegen in den Schatten. Sehr schön. Schon kurze Zeit später bekommen wir Besuch. Ein Paar, offenbar aus Russland, zieht sich ein paar Sesselchen zurecht, bestellt eine eiskalte Flasche Weißwein und genießt den Ausblick und das Leben. Wir sind sofort inspiriert und bestellen auch ein Fläschchen Chardonnay, ein bisschen Perrier und ganz viel Eis. Zwischen Schlückchen und Krimi immer wieder ein kühles Bad. Im Pool lerne ich dann auch die vermeintlichen Russen, die bereits die zweite Flasche vernichtet haben, kennen. Es sind Ukrainer aus Vancouver. Richtig nette Leute. Sie sind jetzt zwei Tage in Phnom Penh, fahren morgen weiter nach Siem Reap und bleiben dort fünf Tage. Bin ja gespannt, ob wir uns wieder über die Füße laufen.

Apropos Siem Reap. Wir haben uns nun definitiv von den Plan, mit dem Schnellboot zu fahren, verabschiedet. Die Kisten sind ja vielleicht lustig, aber es kann auch alles schrecklich ins Auge gehen. Dann nämlich, wenn das Wetter umschlägt, was hier an der Tagesordnung ist. Dann sitzt man bis zu acht Stunden eingepfercht in einer winzigen Kabine, deren zentrale Klimaanlage im vorderen Bereich dafür sorgt, dass man Frostbeulen bekommt, im hinteren dafür, dass man schmort wie im Ofen. Lässt sich ja alles bei tripadvisor und anderen prima recherchieren. Also nehmen wir den Bus. Es gibt auch Minibusse, die damit werben, dass sie bis zu zwei Stunden schneller am Ziel sind. Wie diese Jungs fahren, wissen wir ja inzwischen genau. Also bemühen wir noch einmal den Giant Ibis und fahren mit dem großen Bus. Wird sieben, acht Stunden dauern, aber auf jeden Fall sehen wir so etwas von Kambodscha. Die Tickets haben wir heute direkt in deren Büro am Night Market gekauft, am 12. um 8:45 geht’s los.

Nun aber zurück zum Pool: Es wird Zeit, dass wir wieder unters Volk kommen. Mit der Rikscha geht’s zum Central Market, einem wunderbaren Gebäude mit atemberaubender Kuppel. Wie immer stöbern wir in jeder Ecke, aber um 6 ist hier sonntags Schluss. Also machen wir uns wieder auf den Weg zum Fluss, gucken uns mal die Zahnarztpraxen von PP an, trinken ein Bierchen mit gutem Blick aufs Geschehen und essen später auch an unserem Flussboulevard. Gegen sieben erschrecken wir wegen eines lauten Donners. Schüsse? Fast… Zum Unabhängigkeitstag gibt es auf dem Fluss ein Feuerwerk. Jeder Chinese würde sich krumm und schief lachen, es reicht auch nicht für die Freitagsböllerei beim Hamburger Dom. Bumm, bumm – schon ist das Spektakel vorbei. Wie sagt eine Freundin immer? Jeder freut sich anders 🙂

Es ist noch nicht mal 9 jetzt, aber wir sind für heute erledigt. Es gibt den Plan, morgen ganz früh aufzustehen, um vor der großen Hitze im Königspalast zu sein. Aber wir trödeln ja immer so…

Phnom Penh una linda ciudad

A la mañana temprano, cuando el sol apenas hacia media hora que había salido, mirábamos la capital de Camboya desde nuestra habitación en el piso 8 del hotel y ya sabíamos que es una ciudad que nos va a gustar. Justamente a nosotros que nos gustan los mercados en la calle, nos pasa haber reservado un hotel que se encuentra al lado de uno. Luego de desayunar entonces, nos vamos a caminar por el mercado, que aparentemente funciona constantemente, venden todo tipo de verduras y frutas, pescado, carnes, etc, etc. Estamos apenas a 100 metros de la calle donde caminan la mayoría de los turistas, sin embargo no encontramos ninguno en el mercado. No es la primera vez que notamos eso, que los espanta a los turistas?…tal vez los olores? con 30 grados los olores son fuertes, pero no para que nosotros nos perdamos la experiencia de visitarlos.
También en el interior del mercado hay cocinas donde se come, peluquerías o un monje budista que le dice oraciones a una vendedora de pescado.
En las calles está lleno de tuk tuk ( una especie de taxi que hay en países de Asia, es una moto de tres ruedas con asiento atrás para llevar pasajeros) cada vez que los choferes nos ven, preguntan si queremos tomar tuk tuk. Esta vez decimos que sí, porque queremos ir hasta el palacio real y la pagoda de plata que está dentro de el. Antes de viajar el chofer del tuk tuk nos informa que el palacio real abre nuevamente a las 2 de la tarde, no porque hoy es el día de la independencia, sino que siempre tiene ese horario. Decidimos entonces ir al pool. Por el camino notamos que la mayoría de los turistas son franceses.
En el pool la mayoría de las reposeras estaban ocupadas, subiendo por una escalera había una terraza y ahí encontramos unas reposeras donde nos quedamos unas horas. Luego vinieron una pareja de rusos y tomaron mucho vino blanco, sentados también en la terraza. La idea nos pareció buena y pedimos vino también. En el pool Birgit estuvo charlando con la pareja rusa y le contaron que viven en Vancouver y estaban haciendo unas cortas vacaciones en Camboya.
Más tarde tomamos un tuk tuk hasta el mercado central de Phnom Penh, un edificio fantástico con una formidable cúpula. Paseamos un poco por dentro pero como ya casi eran las 18 horas, la hora que cierran, tuvimos que irnos. Fuimos para el lado del río con la idea de tomar una cerveza.
Mañana tenemos pensado visitar el palacio real, que hoy estaba cerrado.

Kommentare (3)

  1. Andrea

    Was sehe ich da: Du trägst ja mal kein weißes Hemd. Farbrausch? Übermütig? :-)))))

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    1. admin (Beitrag Autor)

      Übermütig! Nicht mal ein schwarzes! Ja, ja – wir treiben’s bunt! 🙂

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  2. Andrea

    Sage ich doch immer: Jeder freut sich anders 🙂

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