Reisebericht

Stöbern im Staub


Wir sind zu Fuss unterwegs, weil wir Lust haben, an einem bestimmten Ort herumzustöbern und ein bisschen Kunstgeschichte zu schnuppern.

Der Hallenflohmarkt an der Avenida Dorrego ist an diesem heissen Nachmittag wie ein riesiger atmender Körper aus Holz, Glas und Geschichten. Schon am Eingang hängt ein feiner Staubschleier in der Luft, der sich im Licht der hohen Fenster wie ein stiller Vorhang bewegt. Wer hier eintritt, betritt nicht einfach einen Lesen Sie weiter…

Rendez-vous der schönen Künste


Erstaunlicherweise ist Federico pünktlich, um gemeinsam mit uns ein bisschen Kunst zu atmen.

Juan und ich gehören wohl zu den Reisenden, die neben unzähligen Kathedralen, Kirchen und Kapellen einige der großen Museen der Welt wie alte Freunde kennen. Wer reist wie wir, trägt eine Art inneren Museumskompass in sich, und dieser Kompass schlägt in Buenos Aires beim Museo Nacional de Bellas Artes aus.

Schon im Eingang strahlt dieses Haus der Lesen Sie weiter…

Kunst-Stücke


Der Uber-Fahrer ist trotz des trüben Wetters von unserem Ziel ganz angetan: „MALBA, que lindo!“ So schön ist es also, das Museum, dass wir mit Ana besuchen wollen. 

MALBA steht für Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires und ist ein bedeutendes Kunsthaus, das sich der Sammlung, Bewahrung und Ausstellung lateinamerikanischer Kunst vom 20. Jahrhundert bis heute widmet

Die Vorfreude auf die beiden Kahlos, die es neben rund 700 Lesen Sie weiter…

Dorf-Schönheit


Es war wieder viel los in den vergangenen Tagen: Stunden haben wir auf irgendwelchen Ämtern verbracht, um ein Papier zu verlängern.

Stunden sassen wir in den unterschiedlichsten Uber-Kisten, die uns kreuz und quer durch die riesige Stadt gekarrt haben. Einige waren sehr manierlich anzusehen, andere haben vielleicht schon mal kurz im Rio de la Plata gebadet. Aber wir sind ja immer ans Ziel gekommen.

Und die Ziele liegen oft weit Lesen Sie weiter…

Warten auf den Lkw


Langsam kommen wir zu uns. Der Jetlag von vier Stunden, die sommerlichen Temperaturen, der Stopover im Hotel, weil die Wohnung noch nicht frei ist – wir akklimatisieren uns.

Da wir immer noch keinen Peso in der Tasche haben. düst Juan mit Reisepass am 2. morgens gleich los zu Western Union. Wir haben uns selbst Geld überwiesen, so gibt es den besten Kurs.

Und dann beginnt das alte Spiel: Trotz zahlreicher Lesen Sie weiter…

Unterwegs nach Buenos Aires


Der Plan ist schlicht und einfach: Am 30. Dezember überall tschüss sagen, Handgepäck (mehr gibt es auch für drei Monate nicht) noch einmal überprüfen. Was wir nicht haben, müssen wir eben besorgen. Leichtes Abendessen gegen halb sechs  Taxi für 4 Uhr 30 vorbestellen, Wecker dreimal absichern für 3 Uhr 30. Kurz nach 8 schlafen wir planmässig wie die Murmeltiere. Der nächste Tag wird lang. Ein Irrtum. Er wird noch viel
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Verschnieft in den Marken


Das trifft sich ja prima: In den Marken, einer der schönsten Regionen Italiens, und schwer erkältet.

Wir machen eine Woche Erholungsurlaub, gucken uns nur ein bisschen um. Unser nächster Ort, Tontolino, ist eine einzige Baustelle, dafür versöhnen schöne Bergdörfer mit zum Teil aufwendig restaurierten Kirchen und Palästen.

Noch immer nicht wieder ganz gesund machen wir uns langsam auf den Weg nach Norden, stoppen im Lazio am schönen Lago di Bolsena, Lesen Sie weiter…

Bellaria. Drei Tage an der Adria.


Nach drei Tagen überwiegend im Auto hat es uns erst einmal gereicht. Gemütlich durch Italiens Norden gefahren, sind wir schliesslich einmal wieder in Bellaria eingefahren. Irgendwie hat dieser Badeort etwas, besonders am Ende der Saison. Viele Hotels sind bereits geschlossen, Bars und Cafés ebenso.

Das Strandleben reduziert sich, immer mehr Balnarios klappen die Schirme zusammen. Trotz Temperaturen in den hohen 20ern ist hier eindeutig Sommerendsstimmung.

Unser Hotel Piccadilly, das übrigens Lesen Sie weiter…

Bella Italia


Der Abschied aus dem schwäbischen Krumbach fiel leicht. Wir haben mittelmäßig gegessen, schlecht geschlafen und gut gefrühstückt. Vor neun hat uns die Landstrasse wieder, das Navi weiss: Es geht erstmal nach Österreich.

Die Landschaft Bayerns ist wirklich schön. Verschlafene Dörfer, träumende Kühe, knatternde Trecker – wir kommen gut durch bis zur Grenze.

Sehr erfreulich, dass man keine Vignetten mehr kleben muss. Im ersten verfügbaren Shop kaufen wir den Österreich-Tagespass für Lesen Sie weiter…

Von Luther zu den Schwaben


Gestern hat uns unser Hotel Haus Hainstein – es ist übrigens Teil des grössten zusammenhängenden Villengebiets unter Denkmalschutz – noch mit den besten vorstellbaren Spareribs verblüfft, heute geht’s weiter mit einem opulenten Frühstück.

Eingenommen wird es im Wintergarten mit hervorragendem Blick auf die Wartburg. Näher werden wir Luthers Refugium auch nicht kommen, denn der Einlass in die Gemächer ist streng reglementiert. Wir hätten am späten Nachmittag eine Chance, die wir Lesen Sie weiter…

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