Meer

Adios, hygge Denmark

Zwei Wochen in der tiefsten Provinz, Kühe vorm Fenster, ein E-Buch vor der Nase oder eine Golfbahn im Visier. Sehr hyggelig, gemütlich, mit spannenden Netflix- oder HBO-Serien am Abend, einem gesunden Frühstück mit Joghurt und Haferflocken, resp. Quark mit Obst, Blicke aufs mehr oder weniger aufgepeitschte Meer, selbst gekochtes Abendessen und alles wieder von vorn. Der Abschied von Kirkeby, einem winzigen Dorf vorm winzigen Henne Strand, wird durch Bindfaden-Regen versüsst. … Lesen Sie weiter…

Dänemark. Entspannt routiniert.

Es ist nicht schwer, sich in unserem dänischen Kaff einzuleben. Wir kennen gefühlt jeden Stein, trotzdem zieht es uns Jahr für Jahr wieder hierher zurück. Da sind natürlich das gute Klima und das Meer, die gemütlichen Golfplätze und die unaufgeregten Dänen, die diese kleinen Reisen lohnenswert machen. Da ist aber auch und vor allem das Gefühl, richtig durchatmen zu können. Die Wahlen in Sachsen-Anhalt, der drohende Abriss unseres Hauses in … Lesen Sie weiter…

Dänemark im September

Das Wetter, das uns auf unserem Weg nach Norden begleitet, ist äußerst wechselhaft. Starkregen und knallblauer Himmel wechseln sich mit Sprühregen und Sonnenblitzen ab. Es ist Sonnabend, und entsprechend dünn ist der Verkehr auf der A 23. Bei Heide biegen wir nach Westen ab: In Wesselburen findet ein Flohmarkt in einer alten Fabrik statt, der uns reizt.

Das Kohlosseum – Dithmarschen ist das Kohlland schlechthin, und das Gemüse hat gerade … Lesen Sie weiter…

Frankreichs Vielfalt. Vom Atlantik in die Dordogne


Ein paar Tage haben wir nichts getan. Als hätte die Zeit beschlossen, sich ein wenig auszuruhen.

Der Abschied von Saint‑Martin‑de‑Ré fällt uns schwerer, als wir zugeben wollen. Auf der Terrasse der kleinen Boulangerie am Hafen, dem Ort, an dem die Tage so zuverlässig beginnen wie die Gezeiten, trinken wir unseren Kaffee und essen das letzte Pain au chocolat, das nur noch bis La Rochelle so heißt. Südlich davon wird es … Lesen Sie weiter…

Normandie, Bretagne und fast schon Aquitanien


Kein Mensch weiss, warum es uns jedes Mal, wenn wir in der Normandie sind, zum Mont‑Saint‑Michel treibt. Vielleicht ist es Magnetismus, vielleicht ein Tick, vielleicht auch nur das Gefühl, dass dieser Felsen im Meer mehr ist als ein Postkartenmotiv. Ein Ort, der sich nicht erklären lässt, sondern einen einfach ruft. Seit über tausend Jahren tut er das. Erst Pilger, dann Könige, später Romantiker und immer wieder uns, die wir uns
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Honfleur. Trouville. Granville. La Normandie basse.


Der Tag beginnt mit dem Duft von warmen Croissants und dem Fauchen der Kaffeemaschine in der kleinen Boulangerie neben unserem Hôtel Richelieu. Pains au chocolat, ein Café allongé. Nicht sonderlich einfallsreich, denn gestern hatten wir das gleiche. Aber eben einfach gut.. Die Chefin lächelt, als ich nach einer hübschen Leckerei in der Vitrine frage, und schenkt mir eine hauchzarte Chouquette. Eine kleine, goldene Brandteigkugel, bestreut mit grobem Zucker, so
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Le Havre, Tag 2


Ganz spontan haben wir heute morgen beschlossen, einfach noch einen Tag in Le Havre dranzuhängen. Die Stadt hat diese lässige Art, einen festzuhalten
. Frühstück gibt’s nebenan in einer kleinen Boulangerie in der Rue de Paris. Pains au chocolat, die beim Anfassen seufzen, und Kaffee, der richtig wach macht. Der Bäckermeister sitzt bei Freunden, die Chefin bringt einer jungen Mutter ein buntes Küchlein. Alles ganz entspannt, weit entfernt von Schickimicki. … Lesen Sie weiter…

Champagne. Picardie. Normandie. So schön.


Der Morgen in Épernay ist ein kleiner Schock. Drei Grad, ein Wind, der uns sofort klar macht, dass der Frühling hier im Norden Frankreichs noch verhandelt wird. Die Unterkunft ist eher ein Fall für „abhaken und nie wieder drüber sprechen“, aber der Kaffee ist heiß, die Croissants sind warm genug, und sobald wir im Auto sitzen, ist alles gut. Die Straße liegt vor uns, und mit ihr dieses Gefühl, dass
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Mexiko. Mexiko?


Im Grunde war unsere ebenso großartige wie abenteuerliche Lateinamerikareise in dem Moment vorbei, als wir in Cancún den Mietwagen übernommen haben. Zack — einmal Zündung an, und wir waren in einer  Parallelwelt unterwegs. Seitdem fragen wir uns gelegentlich, wo wir eigentlich gelandet sind.

Denn: Wir sind in unserem netten Playa‑del‑Carmen‑Apartment in der Residencia Grand Coral heimisch geworden, aber mit Mexiko hat das hier ungefähr so viel zu tun wie … Lesen Sie weiter…

Mexiko. Cancun und mehr.


Wir nähern uns Europa wieder an. Mit der Fahrt von Mérida nach Cancún springt die Uhr im Zug eine Stunde vor, und kurz hinter Valladolid trennen uns nur noch fünf Stunden von Hamburg. Der Tren Maya… eine Erfahrung, die wir nicht missen möchten. Aber nach acht Stunden von Palenque nach Mérida und weiteren vier heute steht fest: Diese Erfahrungen reichen uns.

Das ehrgeizige Wunderwerk, dieser große Kreis, den der Zug … Lesen Sie weiter…

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