Schlagwort Archiv: Pärnu

Durch Wälder und Auen

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Pärnu ist ein wirklich angenehmer Ort: Schöner Strand, reizvolle Altstadt, weitläufige Parks. Wir haben es keinen Moment bereut, hier fast eine Woche verbracht zu haben. Und vor allem sind wir wieder ziemlich fit.

 

Und weiter geht’s durchs wilde Estland. Theoretisch könnte man sofort auf die relativ gut ausgebaute Straße nach Tallinn (vergleichbar mit der B73) springen und schnurschnacks in die Hauptstadt fahren. 130 oder so Kilometer – keine Entfernung.

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19 Jul 2020

Ab in den Urwald

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Gut erholt, fast wieder topfit und bester Laune beschliessen wir nach dem Frühstück einen Ausflug in den Soomaa Nationalpark, ungefähr 40 km östlich von Pärnu. 

 

Irgendwo online war zu lesen, dass der Eintritt in das erst 1993 gegründete Schutzgebiet großer Moore, Wälder und Auen 30 Euro pro Nase kosten würde. Das ist für Estland richtig teuer. Bevor irgendeine Entscheidung getroffen wird, tasten wir uns mal ran ans Grüne. An

18 Jul 2020

Pärnu – die andere Seite

Heute gibt es Stress. Wir ziehen um. Verlassen “Carolina” und wenden uns “Emmi” zu.  Vom Hafen in die Vorstadt. Von der Sauna – ja, wohin?

 

Von aussen sieht “Emmi” aus wie eine überdimensionierte, flach gelegte  Mutter aus dem Fischertechnik-Kasten. Im Inneren fällt die wuchtige Treppe auf, die die Stockwerke verbindet und auf besondere Art zusammenhält. Wir sind schon gegen zwölf an der Rezeption, aber hier macht aus so einem

17 Jul 2020

Pärnu – nackte Tatsachen

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Inzwischen haben wir mitbekommen: Pärnu wird jedes Jahre von Juni bis August zur „Sommerhauptstadt Estlands“. Das hängt damit zusammen, dass viele Tallinner hier eine Datscha haben, dass das Wetter deutlich besser ist, dass die Strände trotz Hochsaison nie überfüllt sind.  Bis auf Letzteres also ein bisschen wie Deauville oder Honfleur für die Pariser. Nur sehr viel entspannter.

 

Das Badeort-Geschehen gucken wir uns nun mal an. Juan kränkelt noch ziemlich, ich

16 Jul 2020

Pärnu – Juwel am Meer

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In schriftlichen Quellen erschien der an der Mündung des Pärnu Flusses entstandene Hafen 1242 unter dem lateinischen Namen Perona. Bischof Henricus gründete auf dem rechten Flußufer eine Domkirche, die 1251 eingeweiht wurde. Mit anderen Worten: die estnische Stadt ist uralt, und wenn wir mal gerade eine nörgelige Sekunde haben, fühlen wir uns auch so.

 

An sich haben wir eine gut sortierte Apotheke an Bord, aber diesen Erkältungsunsinn hatten wir

15 Jul 2020

Und nun: Estland!

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Mein Bruder Thomas hat ja recht mit seiner besorgten Gardinenpredigt. Deshalb haben wir gestern noch einen ganz, ganz ruhigen Tag in Riga verbracht und uns überlegt, wie wir weiter vorgehen.

Option 1: Umdrehen und die 1600 km nach Hause. Und in drei Tagen gesund oder völlig erledigt in Hamburg ankommen. Option 2: 300 km nach Klaipeda fahren, dort auf die Fähre nach Travemünde springen und 30 Stunden später an der

14 Jul 2020