Genuss im Regen

Gestern Abend hat es so geregnet, wie wir es noch nie erlebt haben. Die Welt scheint unterzugehen, bedauerlicherweise genau in dem Moment, in dem wir zum Essen gehen wollen. Eigentlich war die Straße nach Hoi An mit ihren vielen kleinen Restaurants geplant, aber daran ist überhaupt nicht zu denken. Wir machen die Zimmertür auf und kriegen erst einmal einen Schock. Ordentlich viel Wasser. Es macht keinen Sinn, das Gelände zu verlassen, weil auch nicht abzusehen ist, wielange das Unwetter dauert. Also schnappen wir unseren Zimmer-Schirm und klauen noch einen zweiten und flitzen ins ebenso teure wie mittelmäßige Hotel-Restaurant. Aus purem Trotz bestellen wir einen Cheeseburger (jü) und eine. Teller Spaghetti mit Tomatensauce und hören zu, wie es draußen trommelt. Ein Stündchen später ist der Spuk fast vorbei, aber wir haben keine Lust mehr, rauszugehen.

 

Unsere gesammelten Wetter-Apps zeigen für die nächsten Tage nichts als Regen. Das kann ja heiter werden… Wird es auch, denn sicherheitshalber lümmeln wir nach dem Frühstück am Pool rum. Zwar hat uns der Regen geweckt, aber nu. Bleibt es nicht nur trocken, es kommt auch hier und da die Sonne durch. Wir schwimmen viel, lesen und machen eigentlich nichts. Sind aber beide der Meinung, dass ein Platzwechsel nun mal Not tut. Samstag morgen geht es ja weiter.

 

Gerade machen wir ein Päuschen im Zimmer, weil wir eigentlich gleich am Meer spazierengehen wollten, aber draußen braut sich wieder etwas zusammen: die Palmen schüttel es schon im Wind, der Himmel ist verdächtig dunkel, es schüttet mal wieder. Aber heute gehen wir bestimmt raus, um mal wieder etwas Vernünftiges zu essen. Die Vietnamesen machen, zum Beispiel, bemerkenswerte Frühlingsrollen. Die Rolle selbst ist nicht aus so feinemTeig wie in China gewickelt, sondern hat eher eine Struktur wie ein grober Stoff. Gefüllt wird mit allem, was man mag. Fleisch, Fisch, Krustentiere, Gemüse, alles immer gut gewürzt mit Koriander und/oder Zitronengras. Dazu gibt es entweder einen süßlichen Dip mit leichter Schärfe, oder einfach Sojasauce. Ein kleiner Laden um die Ecke hat uns mit einem Sösschen aus Limone, Pfeffer, Salz, Fischsauce und Peperoni verblüfft. Sehr gut! Toll sind auch alle gebratenen Sachen: Reis mit Gemüse, ganze Fische, Kurzgebratenes vom Rind, Schwein oder Huhn. Immer Gemüse dazu, Reis auf Anfrage. Wie schon in China sind wir oft froh über Speisekarten mit Fotos, auch wenn es häufig englische Übersetzungen gibt. Die sind aber nicht hilfreich, wenn das Vietnamesische einfach noch einmal, dafür kursiv geschrieben wird, weil niemand die Übersetzung kennt:-)

 

Frisches Obst gibt es überall auf den Straßen und am Strand zu kaufen, aber auch bei uns im Hotel zum Frühstück: kleine, zuckersüße Bananen, frische Papaya, hervorragende Mangos und natürlich Maracujas, meine neuesten Lieblingsfrüchte, aus denen sie in Hue auch hervorragende Marmeladen gerührt haben. Auch Pomelos gibt es überall, die – im Gegensatz zu Hamburg – nie strohig, dafür bittersüß schmecken. Toll! Hatte ich die Pancakes schon erwähnt? Meistens sind es Banana Pancakes, aber keiner gleicht dem anderen. Mal wird in ein Crêpe einfach einen Banane eingewickelt, dann wieder wird eine ganze Banane in einem Teig frittiert. Es gibt Pancakes mit Bananenstücken, über die Schokoladensauce geschüttet wird, und es gibt unsere liebsten, nämlich ein leichter Teig, in den Bananenscheibchen gelegt werden, beidseitig gebraten, dazu ein Löffelchen Honig – ein Genuss. So, nun haben wir Hunger und machen uns auf in den Regen 🙂

Sol y lluvia

Ayer a la noche cuando teníamos pensado ir a comer a un restaurante en una calle saliendo del hotel, empezó a llover en una forma torrencial increíble, era una cortina de agua, luego de minutos parecía que no iba a parar y decidimos comer algo en el hotel, con esa lluvia era imposible salir. Para llegar de nuestra habitación al restaurante del hotel tuvimos que caminar unos 50 metros por el jardín, protegidos con un paraguas cada uno y el camino era un río.
Hoy a la mañana hacia mucha humedad y el sol se dejaba ver de a ratos. Como estaba tan pesado, luego de desayunar hicimos hasta la tarde piscina.
Luego fuimos un rato a la habitación y el cielo empezó a ponerse muy nublado y oscuro y aveces llovía un poco, nos fuimos a la playa a caminar con un paraguas, pero lo usamos muy poco, estaba muy nublado pero no llovía. El día hoy es muy tranquilo, leemos, miramos tv o internet

 

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