Bodensee adé, es wird Schwarzwald…

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Man kann es drehen und wenden wie man will: Der Bodensee wird nicht unserer… Lindau fanden wir blöd, unser „Hotel“ ist sofort zu vergessen, Friedrichshafen ist jenseits der Schlossmole auch ziemlich doof.

 

Wir sagen dem Bodensee tschüs (mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auf Nimmerwiedersehen) und suchen via Uschi kleine Strassen, die uns ins Hinterland führen. Unser Ziel: Schloss Salem. Nicht zur Nachschulung auf dem berühmten Internat, sondern um uns das ehemalige Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert (abgebrannt im 17. Jahrhundert, barock wieder aufgebaut) einmal anzusehen.

 

Das Wetter ist ein Traum, und weil es noch so früh ist, gehört das Anwesen nahezu uns ganz allein. Prächtig in Blüte steht gerade der barocke Hofgarten – der kann zu keiner Jahreszeit schöner sein. Die Museen der Feuerwehren und einige besonders schöne Exponate zeitgenössischer Malkunst gefallen uns sehr. Die Prunkräume der Äbte sehen wir nicht, weil man sich dafür einer Führung ansxhliessen müsste. Eine Historikerin, die mit zittriger Stimme Stein für Stein erklärt, lässt uns auch nicht mitlaufen: man müsse von Anfang an dabei sein. Es begann vor drei Minuten…

 

Na gut, gucken wir uns das opulente Münster halt allein an. Gotik, Barock – es gibt vor allem viel von allem. Puh! Obwohl es in der Kirche schön kühl ist, suchen wir das Weite und sehen uns ein paar Handwerker an, die – ähnlich wie auf Basthorst – zeigen, was sie können. Aus dem alten Gefängnis des Schlosses ist mittlerweile eine Kneipe geworden, daneben gibt es Wein vom Grafen von Baden. Noch ein Blick in den Marstall aus dem frühen 18. Jahrhunderts, dann wandeln wir durch den Garten zurück zum Ausgang.

 

Die Ferienzeit gilt natürlich auch für die Eleven der Eliteschule, also ist es sehr, sehr ruhig. Mich wundert allerdings, dass sich sowohl Unterkünfte als auch Unterrichtsräume quasi mitten im Touristenstrudel befinden, denn beides ist über das gesamte Gelände verteilt. Auch frage ich mich, ob wirklich kontrolliert werden kann, wenn sich die feine Jugend aus der Schule in den Kneipen und Gasthäusern hier die Kante gibt. Aber jedes Internat hat ja sein Drogenproblem…

 

Von Salem fahren wir weiter Richtung Schwarzwald, essen eine Bemme in Bierberg (oder so ähnlich) und fahren erst einmal zum Schluchsee. Sehr hübsch gelegen, relativ teuer.

 

Booking.com empfiehlt uns an der Panoramastrasse in Feldberg das „Hotel Diana“, das wir auch gleich online buchen, weil wir die Fahrerei für heute dicke haben. Das Zimmer ist ok, am Horizont sehen wir sogar den Titisee. Wir müssen uns  ein bisschen ausruhen, bevor es ab sieben Abendessen gibt. Dann wollen wir mal sehen, ob wir etwas finden, wo wir etwas länger bleiben und vor allem auch etwas Golf spielen können…

 

 
 Es ya la segunda vez que estamos en esta zona donde está el Bodensee y nuevamente no nos gustó mucho, especialmente cerca del lago donde está más poblado. Lindau y Friedrichshafen son ciudades con mucho turismo pero para nosotros nada especial.
Le decimos adiós al Bodensee y nos vamos por caminos secundarios por el campo ondulado que nos gusta más. Nuestra primera meta o dirección es el castillo de Salem donde está uno de los más renombrados colegio de internados de Europa, pero también está el monasterio de la orden de Cisterciense o Cister del siglo 12 que se quemo en el siglo 17 y fue reconstruido en estilo barroco.

El tiempo está muy bueno y como es un poco temprano podemos recorrer prácticamente solos todo el complejo. Los jardines son espectaculares, llenos de flores. También visitamos los museos de bomberos y otro de pintura y escultura. La sala principal del castillo no la pudimos ver porque hay que anotarse anticipadamente para el recorrido.
No importa, miramos la opulenta iglesia recargada en estilo gótico y barroco. Visitamos también la vieja carcel del castillo que ahora es un bar y al lado venden vino de viñedos del conde de Baden. Luego y ya saliendo visitamos la antigua y bien restaurada caballeriza del castillo. Como en este momento la escuela de élite tiene vacaciones, se encuentran pocos o casi ninguno de los internados. Nos llama la atención que la zona de estudio y donde viven los internados está en el medio del recorrido turístico.

De Salem seguimos viajando en dirección Selva Negra hasta donde está el lago Schluchsee, una zona muy linda y cara.

Booking.com nos recomienda en la Panoramastrasse en Feldberg, el hotel Diana, el que reservamos online por qué ya estamos un poco cansados de tanto viajar.
La habitación es ok, al horizonte vemos ya el Titisee donde pensamos jugar golf

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