Au revoir, WG

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Nun ist es fast soweit: Die Wohngemeinschaft in dem wunderbaren Haus in Cléder löst sich morgen früh auf. Wir räumen unser Zimmer, die Xies ihre bel étage mit drei Räumen.

 

Fast drei Wochen, geprägt von entspannter Harmonie, liegen hinter uns vieren, gute, mittelmässige und lustige Hotels, feine, schmierige und mittelmässige Restaurants, viele gute Weine und prickelnde Crémants, kein Ärger, viel Gekichere… 

Heute haben die Xies noch einen langen Spaziergang am Meer gemacht; wir sind nach hausfraulichen Einkaufspflichten (Huhn & Co) Roscoff einige schöne Buchten abgefahren, haben dann die Klamotten zusammengeworfen, das Auto bestückt und auf die Xies gewartet. Wegen des Apéritifs.

Morgen nun trödeln die Xies gemütlich nordwärts durch die Bretagne, ganz grobe Richtung Hamburg. Und wir gucken mal in den südlichen Teil der Bretagne. Die Pointe du Raz steht auf dem Zettel, Les Tudys, Concarneau, um Commissaire Dupin (heisst der so?) zu überprüfen. Aber wie so oft haben wir gar keinen richtigen Plan. Vielleicht landen wir vor der Rückreise noch ein paar Wochen in Paris, im Elsass oder sonstwo – wer weiss das schon?

 

Für heute Abend haben wir für ein gemeinsames Abschiedsessen ein schickes Lokal in Roscoff klargemacht: Les Alizés direkt am Hafen.

 

Und das haben wir auch wieder abgesagt. Stattdessen beenden wir unseren Aufenthalt in Kerfissien genauso, wie wir ihn begonnen haben: Mit gegrilltem (gekauften) Huhn, Crevettes rosés in grossen Mengen, einem Baguette und einem (Voll-)Bad in gutem Wein.

 

Kann es einem besser gehen? Wohl kaum.

 

Und in absehbarer Zeit sitzen wir dann als Quartett wieder an der Elbe zusammen und berichten von unseren Erlebnissen: von Feen und Trollen, Huîtres und Homards, Schlössern und Kaschemmen, Wein und Prickelwasser. Und auch das wird wieder fröhlich.

 

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