Juli 2020

Pärnu – nackte Tatsachen

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Inzwischen haben wir mitbekommen: Pärnu wird jedes Jahre von Juni bis August zur „Sommerhauptstadt Estlands“. Das hängt damit zusammen, dass viele Tallinner hier eine Datscha haben, dass das Wetter deutlich besser ist, dass die Strände trotz Hochsaison nie überfüllt sind.  Bis auf Letzteres also ein bisschen wie Deauville oder Honfleur für die Pariser. Nur sehr viel entspannter.

 

Das Badeort-Geschehen gucken wir uns nun mal an. Juan kränkelt noch ziemlich, ich Lesen Sie weiter…

Pärnu – Juwel am Meer

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In schriftlichen Quellen erschien der an der Mündung des Pärnu Flusses entstandene Hafen 1242 unter dem lateinischen Namen Perona. Bischof Henricus gründete auf dem rechten Flußufer eine Domkirche, die 1251 eingeweiht wurde. Mit anderen Worten: die estnische Stadt ist uralt, und wenn wir mal gerade eine nörgelige Sekunde haben, fühlen wir uns auch so.

 

An sich haben wir eine gut sortierte Apotheke an Bord, aber diesen Erkältungsunsinn hatten wir Lesen Sie weiter…

Und nun: Estland!

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Mein Bruder Thomas hat ja recht mit seiner besorgten Gardinenpredigt. Deshalb haben wir gestern noch einen ganz, ganz ruhigen Tag in Riga verbracht und uns überlegt, wie wir weiter vorgehen.

Option 1: Umdrehen und die 1600 km nach Hause. Und in drei Tagen gesund oder völlig erledigt in Hamburg ankommen. Option 2: 300 km nach Klaipeda fahren, dort auf die Fähre nach Travemünde springen und 30 Stunden später an der Lesen Sie weiter…

Riga – ziemlich doof

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Weil zu meinen Halsschmerzen von gestern noch ein Schnupfen hinzugekommen ist, verlängern wir noch eine Nacht in Riga. Mir ist zwar murkelig, aber einen Besuch im Jüdischen Museum bekommen wir doch noch hin. Als einzige Besucher können wir uns mit dem Geschichte in aller Ruhe auseinandersetzen. Von den 44 000 Juden in Lettland haben keine 200 den Holocaust überlebt. Danach fehlt mir die Energie, noch etwas zu machen: Ich gehe nach
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Riga mit Stil

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Das Frühstück in unserem Hotel ist so ein Mittelding zwischen Corona-Massnahme und keine/wenig Ahnung: Vom Empfang erhält man eine Liste und soll ankreuzen, was man essen möchte: Eier, Aufschnitt, Tomaten etc. Die sammelt ein Kellner ein und trabt in die Küche. Der nächste bringt ein nacktes Körbchen mit Brot und Butter und verweist auf das aufgebaute Buffet: Kaffee aus der Maschine, vom Buffet-Tisch jeweils einzeln in Klarsichtfolie Verpacktes. Marmelade, Honig,
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Riga total

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So. Nun mal zu Riga. Nennt sich selbst die „einzige Hauptstadt des Baltikums“. Knapp 800 000 der weniger als zwei Millionen Letten leben hier, sind stolz auf ihre hanseatische Geschichte, die wunderbare Jugendstil-Architektur in der Altstadt. Bejubelt werden die vielen Kirchen, die alten Holzhäuser, klassizistische Bauten und chromblitzende Hochhäuser. Was Riga am meisten fehlt: der Applaus.

 

Denn seit einigen Jahren ist Lettlands Hauptstadt beliebter Treffpunkt der Kreuzfahrtschiffe, beliebter Kurztrip Lesen Sie weiter…

Lettland intensiv

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Wir sollten dem dicklichen Litauer, dessen Calvin-Klein-Unterhosenbund nur dürftig das fehlenden Stoffstück zwischen zu engem t-shirt und labbriger Camouflage-Jogginghose zu überbrücken versuchte, dankbar sein: Weil er uns das letzte Zimmer im Gasthaus mitten in Ventspils weggeschnappt hat, haben wir grüne Männchen kennengelernt: Eine dreiköpfige Familie aus Litauen, Vater und Sohn in Froschgrün mit heimatlicher Landesflagge, Mutti im ebenso grünen Rock. Herzensgute Menschen, die ihrem Zwerg eigentlich Sommerferien in Amerika gönnen
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Von Litauen nach Lettland

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Wir sind im Martha Nams in Ventspils. Zum Glück. Es gab Momente, in denen wir mental schon mal auf der grünen Wiese unser Zelt aufschlagen wollten…

 

Aber der Reihe nach. Die Nacht war wild: Heftige Regengüsse haben uns immer wieder in unserem Hotel in Palanga geweckt. Es war so laut, dass an Schlaf zeitweise nicht zu denken war. Aber irgendwann wurde es, wie es immer so ist, besser. 

Nach dem Lesen Sie weiter…

Auf der Kurischen Nehrung

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Litauer haben, das kann man nachlesen, ein monatliches Grundeinkommen von rund 1350 Euro. Damit kann man vielleicht ganz gut leben, aber ein Ausflug auf die Kurische Nehrung ist ein Luxus: Die Autofähre kostet 13 Euro, die Inselmaut mindestens (nämlich für ein Auto) 30 Euro. Will man dann noch die berühmten Wanderdünen erlaufen, sind nochmals 5 Euro pro Nase erforderlich. Unterm Strich: Ein Fuffy für 2 ohne auch nur einen Schluck Kaffee.

 

Wussten wir Lesen Sie weiter…

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